Der Kölner Stadtwald wurde Ende des 19. Jahrhundert als weitläufiger Park im Kölner Stadtteil Lindenthal errichtet. Seitdem bietet diese Naherholungsgebiet den Besuchern mit Wasserkanälen,Sport-und Spielplätzen und einem Wildgehege viele Möglichkeiten die Seele baumeln zu lassen.
Der Beschluss für den Bau des Stadtparks erfolgte am 4. Juli 1895. Der Architekt Kowallek mit dessen Planung auch zuvor der Volksgarten in Kölns Südstadt erbaut wurde, entwarf für das Gelände eine Parklandschaft.
Für das leibliche Wohl sorgte im inneren der Parkanlage früher die “Cöln Lindenthal Waldschenke” durch die zentrale Lage und eine große Terrasse wurde sei zum Ausflugsziel vieler Städter. Auch berühmte Persönlichkeit wie der Politiker Winston Churchill oder der Heimat-und Karnevalssänger Willi Ostermann sollen hier zu Gast gewesen sein.
Das 1901 umgebaute Stadtwaldrestaurant war ein weiterer Anziehungspunkt des Parks. Hier gab es auch eine Gartenterrasse mit Seeblick. In den 1960er Jahren wurde das Restaurant jedoch von der Stadt an die Mineralölgesellschaft Esso AG verkauft, welche aus dem Restaurant ein Esso-Motor-Hotel machte. Den Besuchern wurde zwar weiterhin der Restaurant-oder Cafébesuch ermöglicht, allerdings verlor der Standort laut Aussagen vieler Kölner sein Flair.
Die Fläche des heutigen Stadtwalds beträgt zusammen mit dem ca. 40 ha großen Wildpark 205,3 Hektar. Durch die kontinuierliche Aufforstung mit Laubholzarten seit den 1920er Jahren besitzt der Stadtwald inzwischen alle heimischen Holzarten, wie z.B. Buche,Eiche,Esche,Ahorn oder Linde. Exotische Baumarten,wie sie z.B. im deutlich älteren Kölner Stadtgarten vorkommen, sind hier kaum zu finden.


