Tag: Schokoladenmuseum


Museen in Köln

15
Juni

Köln als zweitälteste römische Siedlung Deutschlands legt Wert auf Geschichte, und das spiegelt sich in der Anzahl der Museen wider. Dabei ist die Vielfalt genauso gegeben wie die Anzahl der Ausstellungen, die ständig oder manchmal in Köln zu bestaunen sind.

Eines des bekanntesten ist das Museum Ludwig, was sich direkt neben dem Dm befindet. Gegründet wurde es im Jahr 1976 durch eine Schenkung von rund 350 modernen Kunstwerken, die das Ehepaar Ludwig zur Verfügung gestellt hat. Besonders vertreten sind Werke der amerikanischen Popart, vertreten sind hier zum Beispiel Werke von Andy Warhol. Diese Sammlung ist umfassender als irgendeine in den USA. Auch werke deutscher Künstler wie Joseph Beuys gibt es zu bestaunen.

Das Rautenstrauch-Joest-Museum, ebenfalls in der Kölner Altstadt gelegen, ist eines der größten ethnologischen Museen in Deutschland. Im Jahr 2007 ist es von seinem alten Standort am Ubierring in die Altstadt gezogen, untergebracht ist es in einem hochmodernen und wegen der vielen Glasfassaden lichtdurchfluteten Gebäude. Die Sammlung ist inzwischen so beeindruckend groß, dass eigentlich ein kompletter Tag für die Besichtigung eingeplant werden sollte. Für die Kinder ist dabei auch gesorgt, ein eigenes JuniorMuseum vermittelt auch den Kleinen schon faszinierende Einblicke in neue Kulturen.

Obligatorisch in der Karnevalshochburg ist natürlich auch das Karnevalsmuseum,  wo die Geschichte des Karnevals während der letzten zweihundert Jahre nachgezeichnet wird. Während des zweiten Weltkriegs wurde das Museum zerstört, die Sammlung konnte aber inzwischen wieder so aufgestockt werden, dass das Museum das größte seiner Art in Deutschland ist.

Auch untrennbar mit der Geschichte Kölns verbunden ist das Duftmuseum im Farinahaus, was die älteste Parfumwerkstatt der Welt ist. Hier wurde schon im 15. jahrhundert Parfüm hergestellt, unter anderem das auf der ganzen Welt bekannte Eau de Cologne.

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Das Schokoladenmuseum in Köln

25
Mai

Das ist wohl ein Kindheitstraum den auch Erwachsene gern noch einmal erfüllt bekommen, den Tag in einem Gebäude verbringen in dem sich alles um Schokolade dreht. Und dieser Traum kann Wirklichkeit werden im Schokoladenmuseum Köln.

Hier können die Besucher eine Reise durch die Zeit machen und alles über die Geschichte der Schokolade erfahren, also woher sie stammt und wie sie hergestellt wird. Denn das Anfang eine Kakaobohne steht, wir aber am Ende eine Tafel in der Hand haben, ist vielen interessanten Arbeitsschritten geschuldet.

Ein absolutes Highlight ist natürlich der 3 Meter hohe Schokoladenbrunnen im Museum, welcher mit unfassbaren 200 kg flüssiger Schokolade befüllt ist welche aus Edelstahlfontänen flüssig-warm in eine Brunnenschale sprudeln und so Jung und Alt begeistern. Und das beste ist dass man probieren darf. Die Mitarbeiter halten einfach ein Stück Waffel hinein und geben es dann den Gästen.

Auch die Schatzkammer und das Schokoladenkino laden zu einem Besuch ein. In der Schatzkammer wird Kindern anhand von Bildern erklärt welchen Wert Schokolade auch als Zahlungsmittel bei den Azteken und anderen Völkern hatte und im Kino sind dann Werbespots zu sehen, die von 1926 bis heute reichen und ganz klar den Wandel der Schokoladenwerbung im 20. Jahrhundert zeigen.

Im Tropenhaus können Kinder sich dann durch den 100 m² großen Dschungel zum Ursprung des Kakaos durchkämpfen und entdecken zahlreiche unterschiedliche Kakaobäume. Außerdem erfahren sie auch interessantes zu Anbaugebiete, Ernte und wie Kakaobohnen zu Schokolade weiterverarbeitet werden.

Eine große Zahl der „Kultschokoladen“ wie den Lindt Goldhasen gibt es auch zu kaufen. Aber in jedem Fall sollte man dieses Museum einmal besucht haben, egal in welchem Alter!

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