Tag: Museum


Das Imhoff Schokoladenmuseum

15
August
Für Naschkatzen das reinste Paradies: das Schokomuseum in Köln. - Foto von: © Africa Studio - Fotolia.com

Für Naschkatzen das reinste Paradies: das Schokomuseum in Köln. – Foto von: © Africa Studio – Fotolia.com

Bereits seit vielen Jahren gibt es für alle Schoko-Liebhaber und Naschkatzen in Köln eine ganz besondere Adresse: das Schokoladenmuseum. In einem interessanten Neubau im Rheinauhafen, das ein wenig wie ein Schiff aus Glas und Metall aussieht, befindet sich das weltweit einzigartige Museum mit Blick auf die Altstadt und den Kölner Dom. Alles rund um das beliebte Genussmittel Schokolade kann hier gelernt, erfahren und auch probiert werden. Das Schokoladenmuseum gehört zu den zehn beliebtesten Museen in Deutschland, schon mehr als acht Millionen Gäste durften seit der Gründung im Oktober 1993 begrüßt werden.

Auf drei Ausstellungsebenen erleben interessierte Gäste eine Reise durch die nun mehr 4 000 Jahre alte Geschichte der Kakaobohne. Die kommt vom Kakaobaum, der auf Griechisch übrigens als „Speise der Götter“ bezeichnet wurde. Noch immer gedeiht der Rohstoff für Schokolade, Pralinen und Co. vor allem in den tropischen Regionen auf der ganzen Welt. Doch auch in Köln kann ein echter Kakaobaum bewundert werden: Dafür gibt es eigens ein Tropenhaus, damit sich der Baum auch heimisch fühlt.

Wie aus der fertigen Schokoladenmasse die Tafel Schokolade oder die Cookies im Supermarkt werden, kann im Kölner Schokoladenmuseum ebenfalls erfahren werden. Eine echte Produktionsanlage steht vor Ort. Bei der Herstellung von Pralinen und Hohlfiguren ist Zuschauen ausdrücklich erwünscht – und vielleicht entdeckt der Nachwuchs dabei ja seinen neuen Traumjob.

Doch der Höhepunkt erwartet die Besucher am Ende der vielen Exponate und Informationen. Sicherlich schon ganz ausgehungert von so viel Schokolade und Kakaobohnen, darf nun auch endlich selbst genascht werden. Ein Schokoladenbrunnen lädt alle Besucher ein, reichlich feinste Schokolade zu naschen. Seit 2006 kooperiert das Museum nämlich mit dem bekannten Schoko-Fabrikanten Lindt. Was will man mehr?

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Das Kölner Schokoloadenmuseum

4
Juni

panthermedia.net/Jessica Rossian

panthermedia.net/Jessica Rossian

Nicht nur Naschkatzen werden im Kölner Schokoladenmuseum glücklich! Vor nun mehr knapp zwanzig Jahren wurde das ausgefallene Museum im Zentrum Kölns direkt am idyllischen Rheinufer eröffnet. In einem Schiff aus Glas und Metall, das architektonisch neue Maßstäbe setzt, findet sich das nach wie vor weltweit einzigartige Museum, in dem sich alles nur um Schokolade dreht. Bis zum Herbst 2008 zählte das Museum mehr als 7,5 Millionen Gäste aus aller Welt.
Das Museum nimmt einen mit auf eine lange Zeitreise: Denn die Geschichte der Schokolade ist mehr als 3.000 Jahre alt. Sie beginnt bei den Azteken. Die verehrten den Kakaobaum als Speise der Götter. Genau wie damals im Amazonasgebiet werden heute in vielen tropischen Regionen auf der Welt Kakaobäume gepflanzt. Wie aus einer Kakaobohne Schokolade wird kann man im Kölner Museum genauso lernen, wie zu spüren, wie sich ein Kakaobaum so fühlt, dank einem Tropenhaus mit authentischem Klima.
Doch auch wenn aus der Bohne schon eine Schokoladenmasse geworden ist, ist der lange Fertigungsprozess unserer geliebten Genussmittels noch lange nicht zu Ende. Schließlich muss die Masse ja noch in Tafeln, Figuren oder Pralinen gegossen werden. Wie das funktioniert, zeigt die gläserne Schokofabrik, eine voll funktionstüchtige und besonders anschauliche Verarbeitungsanlage.
Doch seit 2006 ist der Highlight im Kölner Schokomuseum definitiv der Schokobrunnen. Dank einer Kooperation läuft hier feinste Schokolade der Luxus-Schoko-Marke Lindt & Sprüngli, von der sich jeder Besucher nach Herzenslust bedienen kann. Immer wieder neue Sonderausstellungen begleiten die umfangreiche Ausstellung. Für Erwachsene kostet der Eintritt 8,50 Euro, Kinder sparen 2,50 Euro, Gruppen ab 15 Personen noch mehr. Geöffnet ist bis auf wenige Feiertage unter der Woche von 10 bis 18 Uhr und am Wochenende von 11 bis 19 Uhr. Viel Spaß – und das Naschen nicht vergessen!

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Oldtimeraustellung im Kunstmuseum

1
Mai
© Dimitri Surkov - Fotolia.com

© Dimitri Surkov - Fotolia.com

Das Kölner Museum für angewandte Kunst präsentierte am 29. April eine Ausstellung der besonderen Art zum Mitmachen: Der „Drive it – Day“ war Treffpunkt für Autofreunde und Oldtimer-Liebhaber und zeigte, dass Schönes nicht nur in Museen steht, sondern einem auch überall im Alltag begegnet – jedenfalls, wenn man mit offenen Augen und Ohren durchs Leben geht.

Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich weit über 10.000 Besucher am Museum an der Minoritenkirche. Dort gab es Autos satt zu bewundern – vom berühmten BMW Mille Miglia über den legendären Lancia Fulvia Zagato bis hin zum Mercedes Cabrio 300. Ein großer Erfolg für das Museum. Jeder war herzlich eingeladen, mit seinem außergewöhnlichen Gefährt vorbei zu kommen. Besonders berühmte oder ausgefallene Exemplare durften dann sogar vor dem Museum auf einer Rampe vorfahren, die vom Sportjournalist Detlef Krehl moderiert wurde. Egal, ob Kleinwagen wie ein alter VW-Carbio oder Luxus-Oldtimer – jeder durfte bei dem demokratischen Fest mitmachen. Das fanden viele Besucher auch so toll am „Drive it – Day“.

Neben den Privatautos gab es auch viele alte Modelle von Opel, Fiat und Abarth zu sehen. Theoretischer Hintergrund der Ausstellung ist die Erkenntnis, wie wichtig Design für unsere Gesellschaft ist und dabei weniger mit Akademien und feinen Künstlerkreisen zu tun hat als mit alltäglichen Erfahrungen. Weil aber zeitgenössische Entwürfe immer eintöniger und ähnlicher werden, wurden Oldtimer in den Fokus der Ausstellung gerückt. So sollte gezeigt werden, wie viel Ästhetik in den vergangenen Jahrzehnten des Automobils meist nicht gerade unter künstlerischen Gesichtspunkten bewertet geschaffen wurde.

Inspirieren lassen hat man sich bei der Ausstellung in Köln allerdings auch – und zwar von England. Denn auf der Insel wird schon seit 1900 der „Drive it – Day“ abgehalten, quasi als Auftakt für den Sommerverkehr. Nächstes Jahr soll es in Köln die nächste Ausgabe geben.

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Das Abschiedsgeschenk von Kasper König

19
Dezember

Im kommenden Jahr wird der Direktor des Museums Ludwig seinen Ruhestand antreten. Doch vor dem dem Abschied hat er eine ganz besondere Ausstellung als Geschenke an Kölner und an alle Museumsfreunde ausgerichtet. Mit dieser Ausstellung zieht Kasper König auch sein eigenes Resümee. 

Kasper König hat sich während seiner Kariere einen Namen gemacht und hat viele Möglichkeiten. Er selber kennt die Kunstwelt sehr gut. Doch auch sie kennt ihn. Er wird respektiert und geschätzt – als Instanz und Wächter vieler wertvollen Kunstobjekten. Kaum ein Künstler oder Kunstbesitzer würde dem mächtigen Museumsmann aus Köln einen Ausleihantrag abschlagen. 

Die Möglichkeiten hat er bei der aktuellen Schau, die er im eigenen Haus nun vorstellt, auch genutzt. Die neue Ausstellung heißt “Vor dem Gesetz” und berichtet von der Wucht figurativer Skulpturen und von der künstlerisch-intellektuellen Aufräumarbeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Es werden 28 künstlerische Positionen gezeigt. Darunter sind Skulpturen der Nachkriegszeit und der Gegenwartskunst. Einige große Namen sind auch vertreten: unter anderem Joseph Beuys, Carl Andre, Ulrich Rückriem und Monica Bonvicini, Thomas Schütte und Gerhard Marcks, Katharina Fritsch, Candida Höfer. Als einziger zeitgenössischer  Ausscherer ist auch der 1919 gestorbene Duisburger Wilhelm Lehmbruck mit einer Skulptur “Sitzender Jüngling” dabei.

König hat diese besondere und letzte  Ausstellung seinem Publikum gewidmet. Die Schau erzählt davon, was Menschen anderen Menschen antun können. 

Eines ist sicher: Der Mann hat ein sicheres Gespür und ein glückliches Händchen: Wahrscheinlich würde es ihm sogar gelingen, in den Kleinanzeigen Aachen nicht nur ein besonders günstiges Schnäppchen, sondern auch das Werk einen aufstrebenden Künstlers zu entdecken.

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