
Für Naschkatzen das reinste Paradies: das Schokomuseum in Köln. – Foto von: © Africa Studio – Fotolia.com
Bereits seit vielen Jahren gibt es für alle Schoko-Liebhaber und Naschkatzen in Köln eine ganz besondere Adresse: das Schokoladenmuseum. In einem interessanten Neubau im Rheinauhafen, das ein wenig wie ein Schiff aus Glas und Metall aussieht, befindet sich das weltweit einzigartige Museum mit Blick auf die Altstadt und den Kölner Dom. Alles rund um das beliebte Genussmittel Schokolade kann hier gelernt, erfahren und auch probiert werden. Das Schokoladenmuseum gehört zu den zehn beliebtesten Museen in Deutschland, schon mehr als acht Millionen Gäste durften seit der Gründung im Oktober 1993 begrüßt werden.
Auf drei Ausstellungsebenen erleben interessierte Gäste eine Reise durch die nun mehr 4 000 Jahre alte Geschichte der Kakaobohne. Die kommt vom Kakaobaum, der auf Griechisch übrigens als „Speise der Götter“ bezeichnet wurde. Noch immer gedeiht der Rohstoff für Schokolade, Pralinen und Co. vor allem in den tropischen Regionen auf der ganzen Welt. Doch auch in Köln kann ein echter Kakaobaum bewundert werden: Dafür gibt es eigens ein Tropenhaus, damit sich der Baum auch heimisch fühlt.
Wie aus der fertigen Schokoladenmasse die Tafel Schokolade oder die Cookies im Supermarkt werden, kann im Kölner Schokoladenmuseum ebenfalls erfahren werden. Eine echte Produktionsanlage steht vor Ort. Bei der Herstellung von Pralinen und Hohlfiguren ist Zuschauen ausdrücklich erwünscht – und vielleicht entdeckt der Nachwuchs dabei ja seinen neuen Traumjob.
Doch der Höhepunkt erwartet die Besucher am Ende der vielen Exponate und Informationen. Sicherlich schon ganz ausgehungert von so viel Schokolade und Kakaobohnen, darf nun auch endlich selbst genascht werden. Ein Schokoladenbrunnen lädt alle Besucher ein, reichlich feinste Schokolade zu naschen. Seit 2006 kooperiert das Museum nämlich mit dem bekannten Schoko-Fabrikanten Lindt. Was will man mehr?




