Kölner Weihnachtsmärkte © Heinz Waldukat - Fotolia.com
Seit vergangenem Montag sind die Weihnachtsmärkte in Köln offiziell eröffnet. Nun können wieder in weihnachtlicher Atsmosphäre gemütlich Glühwein geschlürft, Leckereien genascht und schöne Geschenke gekauft werden. Neu ist dabei ein Markt am Rheinauhafen, der Besinnlichkeit mit maritimen Flair kombiniert.
Insgesamt sieben Weihnachtsmärkte gibt es in der Domstadt, alle mit speziellem Charme. Der bekannteste Markt ist wohl der auf dem Roncalliplatz vor der beeindruckenden Kulisse des Kölner Doms. Ein Lichtdach aus tausenden kleinen Sternen ragt über die Besucher und verzaubert. Der “Markt der Engel” auf dem Neumarkt hängt hingegen beleuchtete Sterne in die Bäume, auch ein paar “echte” Engel sind auf dem Festplatz unterwegs.
Ganz nostalgisch kommt der “Heinzelmännchenmarkt” auf dem Alter Mark daher. Märchenhaft wird es am Rudolfplatz, weil hier detailverliebte Puppen aufgestellt wurden. Für Schlittschuhfans lohnt sich ein Abstecher zur nicht weit entfernten Eisbahn am Heumarkt: Auf stolzen 1.200 Quadratmetern können hier Pirouetten gedreht und neue Tricks gelernt werden.
Am Außengelände des Stadtgarten-Restaurants an der Venloer Straße läuft der Weihnachtsmarkt im Stadtgarten, der moderne Impulse setzt und aktuellen Lifestyle mit Tradition und Nostalgie zu kombinieren versucht. Noch gewagter ist der Weihnachtsmarkt auf der “MS Wappen von Köln”, einem Schiff. Ab Donnerstag kann hier auf wackeligem Boden getrunken und geshoppt werden. Wer lieber sicheren Boden unter den Füßen hat und dennoch nicht auf maritimen Flair verzichten möchte, der muss auf den neuen Hafen-Weihnachtsmarkt am Rheinauhafen. In weißen Zelten und einem Schiffsnachbau gibt es ab Freitag Backfisch, Fischbratwurst und Seefahrer-Getränke, die auf so exotische Namen wie “Seute Deern” oder “Eisbrecher für Leichtmatrosen” hören.
Wer die Wahl hat, hat die Qual – am besten einfach gleich alle sieben Weihnachtsmärkte mitnehmen!




