Tag: Heumarkt


Kölns Weihnachtsmärkte

23
November

Kölner Weihnachtsmärkte © Heinz Waldukat - Fotolia.com

Kölner Weihnachtsmärkte © Heinz Waldukat - Fotolia.com

Seit vergangenem Montag sind die Weihnachtsmärkte in Köln offiziell eröffnet. Nun können wieder in weihnachtlicher Atsmosphäre gemütlich Glühwein geschlürft, Leckereien genascht und schöne Geschenke gekauft werden. Neu ist dabei ein Markt am Rheinauhafen, der Besinnlichkeit mit maritimen Flair kombiniert.

Insgesamt sieben Weihnachtsmärkte gibt es in der Domstadt, alle mit speziellem Charme. Der bekannteste Markt ist wohl der auf dem Roncalliplatz vor der beeindruckenden Kulisse des Kölner Doms. Ein Lichtdach aus tausenden kleinen Sternen ragt über die Besucher und verzaubert. Der “Markt der Engel” auf dem Neumarkt hängt hingegen beleuchtete Sterne in die Bäume, auch ein paar “echte” Engel sind auf dem Festplatz unterwegs.

Ganz nostalgisch kommt der “Heinzelmännchenmarkt” auf dem Alter Mark daher. Märchenhaft wird es am Rudolfplatz, weil hier detailverliebte Puppen aufgestellt wurden. Für Schlittschuhfans lohnt sich ein Abstecher zur nicht weit entfernten Eisbahn am Heumarkt: Auf stolzen 1.200 Quadratmetern können hier Pirouetten gedreht und neue Tricks gelernt werden.

Am Außengelände des Stadtgarten-Restaurants an der Venloer Straße läuft der Weihnachtsmarkt im Stadtgarten, der moderne Impulse setzt und aktuellen Lifestyle mit Tradition und Nostalgie zu kombinieren versucht. Noch gewagter ist der Weihnachtsmarkt auf der “MS Wappen von Köln”, einem Schiff. Ab Donnerstag kann hier auf wackeligem Boden getrunken und geshoppt werden. Wer lieber sicheren Boden unter den Füßen hat und dennoch nicht auf maritimen Flair verzichten möchte, der muss auf den neuen Hafen-Weihnachtsmarkt am Rheinauhafen. In weißen Zelten und einem Schiffsnachbau gibt es ab Freitag Backfisch, Fischbratwurst und Seefahrer-Getränke, die auf so exotische Namen wie “Seute Deern” oder “Eisbrecher für Leichtmatrosen” hören.

Wer die Wahl hat, hat die Qual – am besten einfach gleich alle sieben Weihnachtsmärkte mitnehmen!

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Der Kölner Karneval

23
November

Kölner Karneval © Hans-Jörg Nisch - Fotolia.com

Kölner Karneval © Hans-Jörg Nisch - Fotolia.com

Einmal im Jahr schlagen alle Herzen in Köln und Umgebung höher: Die fünfte Jahreszeit, der Karneval, verzaubert Einheimische wie Touristen mit ausgelassenen Feiern, Umzügen und Sitzungen. Hier darf jeder in eine fremde Rolle schlüpfen und alles rauslassen, bevor es mit dem Alltag und der Routine weitergeht. Los geht es immer am 11.11 eines jeden Jahres um 11 Uhr und 11 Minuten. Nach der ruhigen Weihnachtszeit beginnen dann ab Neujahr verschiedene Sitzungen und Bälle mit Auftritten von Kabarettisten, sogenannten Büttenrednern, und Tanz- und Musikdarbietungen. 

Am Donnerstag vor Aschermittwoch wird dann abermals um 11 Uhr und 11 Minuten der Straßenkarneval eröffnet. Beinah eine Woche lang darf dann ausgelassen gefeiert werden – in den vielen Kneipen Kölns genau wie auf den Straßen oder Daheim. Weiberfastnacht nennt man diesen Tag, an dem die Frauen traditionell die Krawatte ihres liebsten durchschneiden und die Zügel in die Hand nehmen dürfen. Am Sonntag findet dann der traditionelle große Karnevalszug durch Köln statt, der Schull- un Veedelszöch. Die besten teilnehmenden Gruppen werden im Anschluss ausgezeichnet und dürfen auch am Umzug am Rosenmontag mitlaufen, dem Kölschen Fasteleer. Daneben gibt es eine Vielzahl anderer Umzüge, die meist zwischen Freitag und Dienstag stattfinden.

Seit dem 19. Jahrhundert schon hört man an Karneval von jedem ein frohes “Kölle Alaaf”. Dieser Narrenruf bedeutet so viel wie “Es lebe Köln” und war früher ein typischer Trinkspruch. Wie es auch so schön im bekannten Schlager heißt: Am Aschermittwoch ist alles vorbei. Traditionell treffen sich alle Karnevalsgesellschaften zum Abschluss der jecken Jahreszeit zum gemeinsamen Fischessen, bevor dann die Fastenzeit vor Ostern beginnt. Bekannte Musiker des Kölner Karnevals sind etwa die Bläck Fööss, die Brings, die Höhner und die Paveier.

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Alaaf: Der 11.11.2011

10
November

Morgen dürfen sich die Kinder in den Schulen und in den Kindergärten wieder auf die Uhrzeit 11.11 Uhr freuen. Da nämlich werden wieder einmal Pfannkuchen verteilt, wenn die Einrichtung denn ein solches Highlight für die Kleinen anbietet. Richtig gefeiert wird allerdings in Köln und im Rheinland. Dann heißt es wieder “Kölle Alaaf!”.

© Heinz Waldukat - Fotolia.com

© Heinz Waldukat - Fotolia.com

Auf dem Kölner Heumarkt nämlich werden dann die letzten 50 Sekunden wie die letzten zehn vor einem neuen Jahr heruntergezählt. Wenn es dann 11.11 Uhr schlägt, werden 11.111 rote Pappnasen in die Luft schmeißen. Die Polizei und die Stadt Köln erwarten einen Besucheranstrum am Freitag, 11. November, von 30.000 bis 40.000 Besucher – allein in der Altstadt von Köln. Die fünfte Jahreszeit wird wieder einmal eingeläutet und eine neue Karnevalssaison beginnt.

Die Aktion mit den roten Nasen soll jedenfalls eine Art Flash-Mob sein. Dabei werden Flaschen aus Glas allerdings verboten sein, denn hierfür hat die Stadt Köln schon viele Wochen vorher Vorkehrungen getroffen, damit blutige Ärme aus Sicherheitsgründen minimiert werden können. Um also auf den Bereich zur Altmarkt zu kommen, also dort wo gefeiert wird, muss sich vorher einer “Glaskontrolle” unterziehen. Allerdings kann der Inhalt in Plastikbecher umgefüllt werden.

Um 9 Uhr beginnt das Programm auf dem Heumarkt. Stundenlang soll die alljährlich wiederkommende “Jeckenzeit” zelebriert und gefeiert werden. Wer danach noch nicht nach Hause will, darf sich in eine der unzählige Bars und Kneipen bewegen – vielleicht mit dem ein oder anderen Pfannkuchen in der Hand. Empfohlen wird allerdings nicht mit dem eigenen PKW anzureisen, sondern mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Ausnahmsweise darf man das Tages-Ticket für fünf Personen schließlich auch einmal vor 9 Uhr benutzen, gab der Verkehrsbund Rhein-Sieg bekannt.

In diesem Sinne: Kölle Alaaf!

 

 

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Hotelmarktführer Dorint

9
September

Bis vor kurzem gab es in Köln noch das Hotel “interconti”. Diese hatte vielleicht eine geringe Bekanntheit, da dort des öfteren bekannte Leute übernachteten. Unter anderem die deutsche Nationalmannschaft war dort schon zu Gast und durfte den Luxus genießen. Nun wird es unter dem Namen Dorint geführt, was dem Hotel jedoch keine Einbußen in Sachen Komfort geben muss. So gibt es in Köln nun zwei Dorint-Hotels. Wenn man deren Zimmer zusammen zählt hat man insgesamt 575 Stück. Damit ist Dorint ganz klarer Marktführer in Köln und hat eine Menge neuer Möglichkeiten. So gibt es von der Marke nun ein Hotel am Heumarkt und eins an der Messe, zwei wirklich beliebten Orten, an denen jedes Hotel gerne seinen Platz hätte.

Durch die Umbenennung und Übernahme ermöglichen sich den Führungspersönlichkeiten ganz neue Möglichkeiten. So wurden die Bereiche der Reservierung und des Revenue in einem Haus und Marketing und Verkauf in dem anderen Haus zusammengefasst und können damit logistisch sinnvoll durchgeführt werden.

Beide Hotels sind dabei vor allem als Kongresshotels zu verstehen, da sie über zahlreiche Veranstaltungsräume verfügen.  So besitzt das Dorint Hotel am Heumarkt über sechs Tagungsräume und einen fast 400 Quadratmeter großen Ballsaal in den bei großen Veranstaltungen bis zu 380 Gäste hinein passen. Bei dem Hotel an der Messe gibt es stolze 13 Tagungsräume und eine 1173 Quadratmeter große Ausstellungsfläche auf der bis zu 550 Menschen herumlaufen können.

So sollen nun auch Shuttle-Services zwischen den beiden Hotels angeboten werden um die Gäste zwischen den einzelnen Häusern hin und her zu fahren.

Interessant ist, dass die Marke Dorint insgesamt über 2700 Mitarbeiter in Deutschland, in den Niederlanden, in Tschechien, in Spanien und in der Schweiz beschäftigt und in Deutschland zu den führenden Hotelketten gehört.

 

 

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