Tag: Auto


Carsharingboom in Köln

7
Juni

© panthermedia.net/Karsten Ehlers

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Bisher gab es nur folgende Möglichkeiten in der Stadt von A nach B zu kommen: Das sind Bus und Bahn, also die Öffentlichen, das Fahrrad, die Füße, das Taxi, oder der Privat-PKW. Wer sich letzteren nicht aus eigener Tasche leisten kann, hat nun trotzdem die Möglichkeit, mit dem Auto durch Großstädte wie Köln, München, Hamburg und Berlin zu fahren. Carsharing heißt das Konzept, das sich bald schon voll etablieren könnte.

Das Prinzip ist ganz einfach. Einige Fahrzeuge werden auf speziellen Parkplätzen abgestellt. Dort können sie dann von registrierten Nutzern abgeholt werden. Gezahlt wird ein Mitgliedsbeitrag und die Kilometerzahl. Da vor allem junge Leute sich heute nicht unbedingt ein eigenes Auto leisten können, kommt das Konzept gut an. So ist es billiger als eine Taxifahrt, aber bequemer als der Bus. Eigentlich soll Carsharing die Leute dazu bewegen, öfter wieder Bus und Bahn zu nutzen.

Experten befürchten jedoch, dass die Öffentlichen durch das Modell eher weiter verdrängt werden. Denn Firmen wie BMW und Daimler versuchen durch ihre Angebote Car2go und Drive-Now auch, Neukunden zu gewinnen. Die ursprüngliche Motivation, die Umwelt weiter zu schonen, indem nicht mehr jeder ein oder zwei eigene Autos fährt, könnte so untergraben werden. Viele Kunden freuen sich aber auch über schicke Autos. So scheint das Carsharingkonzept in Köln voll aufzugehen.

Sicher liegt es auch daran das die Kunden nicht mit einem VW Polo als Gebrauchtwagen herumfahren müssen, sondern das Vergnügen haben mit einem Neuwagen unterwegs sein zu dürfen. Ob sich das neue Konzept längerfristig durchsetzen wird ist noch fraglich. Da ein eigenes Auto aber immer teurer wird, was vor allem auch mit hohen Benzinpreisen, happigen Versicherungen und anderen laufenden Nebenkosten zu tun hat, stehen die Chancen nicht schlecht.

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DRIVE IN – Das Autokino in Porz

14
Mai
© Aleksandr Bedrin - Fotolia.com

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Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein riesengroßer Auto-Gebrauchtwagenmarkt. Auf den zweiten Blick erkennt man natürlich schnell, dass es sich um ein Autokino handelt. So spielt es auch keine Rolle ob man mit einem Renault Twingo Gebrauchtwagen oder einem neuen  Benz vorfährt. Das innovative Konzept geht auf: Das Retro-Autokino läuft auch in Zeiten von riesigen IMAX-Kinos und digitaler Vernetzung.

Bis zu 1100 Autos können bequem im Autokino Köln-Porz, unweit des Flughafens Köln-Bonn, parken. Die Kinoleinwand ist stolze 36 Meter breit und 15 Meter hoch, auch von hinteren Plätzen hat man also eine hervorragende Sicht. So großes Kino sucht man sonst vergeblich! Per Radio kommt der Ton in Dolby-Stereo in jedem Auto an und kann so ganz bequem individuell geregelt werden. Wenn das Autoradio defekt ist oder man keins besitzt, kann man auch einfach ein kleines Radio mitnehmen oder sich zur Not auch vor Ort ein Gerät ausleihen.

Eine Snackbar sorgt für Ort für das nötige Knabberzeug: Hamburger, Cheeseburger, Hot Dog, Bratwurst und Pommes Frites gibt es genauso wie die essentiellen Süßwaren wie Eis, frisches Popcorn oder kalte Getränke.

Ein Kino unter freiem Himmel hat natürlich auch mit einigen Sorgen zu kämpfen: Doch das Autokino Köln-Porz hat für schlechte Witterung wie eisige Temperaturen bereits Lösungen parat. Sollte der Kinogenuss wegen starken Schneefall oder Nebel wirklich leiden, gibt es kostenlos eine Eintrittskarte für einen weiteren Besuch. Gegen einen Pfand kann sich jeder Besucher einen modernen Heizlüfter ausleihen, der einfach an eine Servicesäule und nicht an der eigenen Batterie angeschlossen wird. So bleibt einem kuschelig warm und auch das eigene Auto springt nach der Vorstellung garantiert wieder an – und selbst wenn ihr Gefährt mal schlapp macht, gibt es ja viel hilfsbereites Fachpersonal vor Ort.

Na, Lust auf einen Abstecher nach Köln-Porz bekommen, wo die Autokino-Tradition noch immer gepflegt wird?

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In Koeln unterwegs mit dem Auto

11
Januar
Parkleitsystem © Foustontene - Fotolia.com

Parkleitsystem © Foustontene - Fotolia.com

Mit dem Auto in Köln unterwegs zu sein, bedeutet viel Verkehr, eine Menge Verkehrs- und Leitschilder sowie Parkplatzsuche, wie auch in nahezu jeder anderen Großstadt. Ohne Auto ist man da natürlich eigentlich besser dran. Also Auto verkaufen und zu Fuss durch die Stadt? Auch wenn es in vielen Fällen einfacher wäre – wer nicht auf sein Auto verzichten möchte, sollte sich zuallererst einmal einen Überblick verschaffen. So erscheint das Straßennetz auf den ersten Blick undurchsichtiger als es eigentlich ist und hat doch ein sehr einfach zu verstehendes System nach dem es aufgebaut wurde. Deswegen genügt es schon sich vor allem über den Verlauf der Hauptverkehrsstraßen zu informieren. Außerdem sollte man, insofern man kein Navi besitzt sich auf jeden Fall an der Tankstelle oder in einem Kiosk einen Stadtplan von Köln kaufen, da er einem in den ausweglosesten Situationen aus der Klemme helfen kann.

So sind für die Kölner Innenstadt zwei Dinge maßgeblich charakterisierend. Dies wären zum einen die Ringstraßen. Dies sind vier Strecken die im Halbkreis um das linksrheinische Köln und um das Zentrum führen. Eine andere wichtige Sache ist einfach, dass man wissen sollte dass alle großen Straßen in Köln von Süden nach Norden führen. So kann man immer im Süden bis zum Kölner Rhein und im Norden ebenso am Fluss starten.

Eine andere wichtige Sache ist noch das Finden von Parkplätzen. Von den wird man jedoch leicht einige finden, da es in Köln zahlreiche große Parkflächen und Parkhäuser gibt. So sind in der Nähe auch viele große Anzeigetafeln die nahezu in Echtzeit die Autofahrer darauf hinweisen, wie viele Plätze noch frei sind.

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