Tag: 1. FC Köln


Razzia bei Kölns Hooligans

16
März
Wilde Horde © bogopicture - Fotolia.com

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Fußball ist Leidenschaft. Für manche geht diese Leidenschaft sogar soweit, dass der Ballsport zur Religion wird. Anstatt am Wochenende in die Kirche zu gehen, freuen sich viele auf ihre heilige Stätte im Stadion. Doch was für viele Leidenschaft bedeutet, ist für ein Teil der vielen Fußballbegeisterten Pyrotechnik, Schlägereien und purer Hass – vor allem gegen einen echten Rivalen. Rivalen gibt es viele im Fußball. Im Osten, sowie im Westen. Besonders unter Clubs wie Hansa Rostock und Dynamo Dresden oder aber Clubs wie Schalke und Dortmund, Köln und Gladbach. Besonders bei der letzten Paarung erschütterte ein Ereignis den Deutschen Fußball. Am 4. März wurde ein Fanbus der Gladbacher Fans von FC-Fans auf freier Strecke angegriffen.

Besonders zwischen den Gladbach- und Köln-Fans kam es in der letzten Zeit immer wieder zu Gewalt-Übergriffen. Dass sich diese Gewaltbereitschaft nun auch abseits des Stadions niederschlägt, ist für die Polizei ein weiterer Grund stärker gegen solche Hooligans, wie sie auch genannt werden, durchzugreifen. Bei der Ultra-Vereinigung der Kölner Fans “Wilde Horde” wurden nun Razzias durchgeführt, um diese Schlägertruppen ausfindig zu machen. Dabei fanden die Politzisten nicht nur technische Geräte zum Abfeuern von Feuerwerkskörpern, sondern auch Schlaggegenstände, Rauschgift sowie Sachen, die zur Vermummung gedacht waren. Der Gladbacher Fan-Bus war auf der Rückreise vom Auswärtsspiel beim 1.FC Nürnberg. Köln-Fans hatten ihn auf freier Fahrt versucht abzudrängen. Beim 1.FC Köln reagierte man sofort und entzog den Status als offizieller Fan-Klub. Des Weiteren forderte der Verein, dass man seitens der Behörden ein Verbot der Gruppierung prüfen solle.

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Ziert ein Geißbock demnächst das Wappen der Stadt Köln

5
September

Ein besonders gelungener April-Scherz kam dieses Jahr aus Köln – die Stadt am Rhein ist ja auch für ihren „kölschen“ Humor bekannt. Auf dem offiziellen Internet-Portal der Stadt „koeln.de“ erschien am ersten April ein scheinbar gut recherchierter und professionell aufgemachter Artikel. Dort war die Rede davon, dass eine Gruppe von Kölner Ratsmitgliedern und Fans des örtlichen Fußballvereins, dem 1. FC Köln, das Kölner Stadtwappen ändern wollten.

Das eigentliche Kölner Wappen gibt es schon seit etwa tausend Jahren und ziert mittlerweile viele offizielle Logos wie das der Stadtverwaltung oder von lokalen Unternehmen. Es geht auf das Wappen der Freien Reichsstadt Köln zurück und zeigt drei gelbe Kronen auf einem roten Rechteck, darunter elf schwarze Tropfen auf weißem Grund. Die drei Kronen sind seit dem 12. Jahrhundert Hoheitszeichen der Stadt Köln und erinnern an die Heiligen Drei Könige, deren Reliquien zu Ehren des Kaisers Friedrich des Ersten 1164 nach Köln gebracht wurden. Sie ruhen noch immer im Dreikönigs-Schrein im berühmten Kölner Dom. Die Tropfen oder, wie man in Köln sagt, Tränen, stehen für die Heilige Ursula, eine fromme Tochter des Königs der Bretagne Maurus. Auch ihre Gebeine befinden sich rund um Köln, denn auf der Rückkehr von einer Pilgerfahrt nach Rom wurde die Heilige Ursula mit ihren zehn jungfräulichen Gefährtinnen von Hunnen in Köln ermordet. Deswegen gibt es auch elf Tropfen, die auch an die Hermelin-Schwänze im alten Wappen der Bretgane erinnern. Die verwendeten Farben symbolisieren Köln als Mitbegründer der Deutschen Hanse, dem Handelsverbund für Schifffahrt.

Laut dem Artikel auf „koeln.de“ sollte das Wappentier des Kölner Fußballvereins, der seit Jahren um seinen Abstieg zittert, der Geißbock Hennes, auch in ein neues Kölner Wappen eingearbeitet werden. Die Seite zeigte auch einen Entwurf, wo sich der aufgerichtete Geißbock auf die Flammen stützt. Es war die Rede von einem Künstler-Wettbewerb, dessen Ergebnisse am 10. September in einer Ratssitzung diskutiert werden sollten, und dem Risiko, das hinter einer solchen beinahe schon revolutionären Idee steckt. Applaus für einen wirklich gelungenen April-Scherz!

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