
Wilde Horde © bogopicture - Fotolia.com
Fußball ist Leidenschaft. Für manche geht diese Leidenschaft sogar soweit, dass der Ballsport zur Religion wird. Anstatt am Wochenende in die Kirche zu gehen, freuen sich viele auf ihre heilige Stätte im Stadion. Doch was für viele Leidenschaft bedeutet, ist für ein Teil der vielen Fußballbegeisterten Pyrotechnik, Schlägereien und purer Hass – vor allem gegen einen echten Rivalen. Rivalen gibt es viele im Fußball. Im Osten, sowie im Westen. Besonders unter Clubs wie Hansa Rostock und Dynamo Dresden oder aber Clubs wie Schalke und Dortmund, Köln und Gladbach. Besonders bei der letzten Paarung erschütterte ein Ereignis den Deutschen Fußball. Am 4. März wurde ein Fanbus der Gladbacher Fans von FC-Fans auf freier Strecke angegriffen.
Besonders zwischen den Gladbach- und Köln-Fans kam es in der letzten Zeit immer wieder zu Gewalt-Übergriffen. Dass sich diese Gewaltbereitschaft nun auch abseits des Stadions niederschlägt, ist für die Polizei ein weiterer Grund stärker gegen solche Hooligans, wie sie auch genannt werden, durchzugreifen. Bei der Ultra-Vereinigung der Kölner Fans “Wilde Horde” wurden nun Razzias durchgeführt, um diese Schlägertruppen ausfindig zu machen. Dabei fanden die Politzisten nicht nur technische Geräte zum Abfeuern von Feuerwerkskörpern, sondern auch Schlaggegenstände, Rauschgift sowie Sachen, die zur Vermummung gedacht waren. Der Gladbacher Fan-Bus war auf der Rückreise vom Auswärtsspiel beim 1.FC Nürnberg. Köln-Fans hatten ihn auf freier Fahrt versucht abzudrängen. Beim 1.FC Köln reagierte man sofort und entzog den Status als offizieller Fan-Klub. Des Weiteren forderte der Verein, dass man seitens der Behörden ein Verbot der Gruppierung prüfen solle.


