Die Umstrukturierung des Rheinauhafens war und ist bis heute eines der größten Städtebauprojekte in der Geschichte der Stadt Kölns. Im Jahre 1998 begann die Häfen und Güterverkehr Köln AG zusammen mit der Stadt Köln die alte Hafenanlage neu zu gestalten. Dabei wurden viele Brachflächen neu erschlossen. Den Entwurf für den Ausbaus des Rheinauhafens lieferte das bekannte Hamburger Architekturbüro Bothe, Richter, Teherani.
Das Besondere am Rheinauhafen
Aufgrund der unmittelbaren Lage am Rhein und der Nähe zur Innenstadt, ist der Rheinauhafen inzwischen zu einem der attraktivsten neuen Viertel geworden. Schnell hat sich das 210.000 m2 große Areal deshalb zu einer Kölner Attraktion entwickelt und bietet nun eine Mischung aus modernen Wohn-und Bürogebäuden, zahlreichen Restaurants, Cafés, Bars und Galerien. Am Rheinauhafen Köln pulsiert das Leben. Der Elisabeth-Treskow-Platz mit seinem Leuchtturm als Wahrzeichen ist ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt. Familien mit Kindern flanieren entspannt entlang der Rheinuferpromenade, Jogger laufen am Ufer entlang, Fahrradfahrer genießen die Fahrt vom Schokoladenmuseum vorbei am Deutschen Sport- und Olympiamuseum bis nach Rodenkirchen.
Moderne Architektur meets Altbau
Besonders für Architekturliebhaber ist der umstrukturierte Hafen sehr interessant anzusehen: Mittelpunkt der neuen Flaniermeile bilden drei ca. 60 Meter hohe “Kranhäuser”. Die Gebäude, welche auf den ersten Blick an Lastkräne erinnern, prägen die Skyline auf der linken Seite des Rheins. Für die Umgestaltung des Geländes wurden zudem viele Altbauten, wie z.B. der ehemalige Kornspeicher des Viertels,welcher im Volksmund wegen seiner sieben spitzen Giebel als “Siebengebirge” bekannt ist, für eine neue Nutzung aufwendig restauriert. Vor allem die Koexistenz von moderner Architektur und denkmalgeschützten Gebäuden macht den Rheinauhafen so charismatisch.
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