17
Mai

Der Rheinauhafen

Der Rheinauhafen bei Nacht

Der Rheinauhafen bei Nacht

Die Umstrukturierung des Rheinauhafens war und ist bis heute eines der größten Städtebauprojekte in der Geschichte der Stadt Kölns. Im Jahre 1998 begann die Häfen und Güterverkehr Köln AG zusammen mit der Stadt Köln die alte Hafenanlage neu zu gestalten. Dabei wurden viele Brachflächen neu erschlossen. Den Entwurf für den Ausbaus des Rheinauhafens lieferte das bekannte Hamburger Architekturbüro Bothe, Richter, Teherani.

Das Besondere am Rheinauhafen

Aufgrund der unmittelbaren Lage am Rhein und der Nähe zur Innenstadt, ist der Rheinauhafen inzwischen zu einem der attraktivsten neuen Viertel geworden. Schnell hat sich das 210.000 m2 große Areal deshalb zu einer Kölner Attraktion entwickelt und bietet nun eine Mischung aus modernen Wohn-und Bürogebäuden, zahlreichen Restaurants, Cafés, Bars und Galerien. Am Rheinauhafen Köln pulsiert das Leben. Der Elisabeth-Treskow-Platz mit seinem Leuchtturm als Wahrzeichen ist ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt. Familien mit Kindern flanieren entspannt entlang der Rheinuferpromenade, Jogger laufen am Ufer entlang, Fahrradfahrer genießen die Fahrt vom Schokoladenmuseum vorbei am Deutschen Sport- und Olympiamuseum bis nach Rodenkirchen.

Moderne Architektur meets Altbau

Besonders für Architekturliebhaber ist der umstrukturierte Hafen sehr interessant anzusehen: Mittelpunkt der neuen Flaniermeile bilden drei ca. 60 Meter hohe “Kranhäuser”. Die Gebäude, welche auf den ersten Blick an Lastkräne erinnern, prägen die Skyline auf der linken Seite des Rheins. Für die Umgestaltung des Geländes wurden zudem viele Altbauten, wie z.B. der ehemalige Kornspeicher des Viertels,welcher im Volksmund wegen seiner sieben spitzen Giebel als “Siebengebirge”  bekannt ist, für eine neue Nutzung aufwendig restauriert. Vor allem die Koexistenz von moderner Architektur und denkmalgeschützten Gebäuden macht den Rheinauhafen so charismatisch.

Bilderrechte: © arsdigital – Fotolia.com

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20
November

Die Kölner Altstadt

Der Kölner Dom ist in aller Welt bekannt und repräsentiert die Stadt wie einst nur Lukas Podolski.

Der Kölner Dom ist in aller Welt bekannt und repräsentiert die Stadt wie einst nur Lukas Podolski.

Köln ist nicht nur während der Karnevalszeit einen Besuch wert, sondern sollte auch unabhängig davon ganz oben auf der To-Do-Liste für Städtereisen stehen. Die Geschichte der Rheinmetropole kennen sicher nur die Wenigsten, dabei lohnt sich ein Blick in die Geschichtsbücher.

Der römische Kern

In der Altstadt/Nord findet sich der römische Kern, der den Mittelpunkt der Kölner Altstadt bildet. Dieser Ort zählt sicherlich zu den geschichtsträchtigsten der Stadt, liegen hier doch auch die Anfänge der Colonia Claudia Ara Agrippinensium, die um 50 n. Chr. zur richtigen Stadt wurde. Die Domkirche macht den Mittelpunkt des Zentrums aus und ist außerdem eine der wichtigsten Wallfahrtskirchen Europas. Der gotische Dom ist natürlich nicht das einzige Gotteshaus, das man in der Altstadt aufsuchen kann: Groß Sankt Martin im Martinsviertel ist nur ein weiteres, recht prominentes Beispiel.

Wiederaufbau

Dass die Kölner Altstadt uns heute im schönen neuen Gewand begegnet, ist eine der großen Wiederaufbauleistungen nach 1945. Das, was man zwischen Dom, Rathaus, Heumarkt, Alter Markt und Rhein verändert hat, ist sicherlich der wichtigste Grund dafür, dass das Zentrum Kölns in seiner Substanz so gut gehalten werden konnte.

WDR-Hauptsitz und Römisch-Germanisches Museum

Direkt neben dem Dom befindet sich mit dem Hauptbahnhof einer der bedeutendsten Verkehrsknotenpunkte der Stadt: 500 000 Reisende steigen hier tagtäglich aus oder um. Ein paar Meter weiter schließlich ist man beim Sitz des WDR und dem berühmten Römisch-Germanischen Museum angelangt, auch die Philharmonie und das Museum Ludwig sind dann nicht weit entfernt. Trotz der vielen Sehenswürdigkeiten gibt es zahlreiche Freiräume und Plätze, an denen man verweilen und ein wenig ausspannen kann.
Ein kleiner Tipp: In der Altstadt kann man natürlich nicht nur auf den Spuren der Geschichte wandeln oder sich eine ordentliche Portion Kultur gönnen, sondern auch wunderbar schlendern und shoppen. Viele kleine Geschäfte warten mit feiner Qualitätsware darauf, einmal genauer unter die Lupe genommen zu werden.

Bilderrechte: © Ingo Essler – Fotolia.com

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11
Oktober

Das Agnesviertel und seine Geschichte

Das Agnesviertel ist in Köln sehr beliebt

Das Agnesviertel ist in Köln sehr beliebt

Viele Szeneviertel großer Städte sind über deren Grenzen bekannt. Jeder kennt das Schanzenviertel in Hamburg oder Kreuzberg in Berlin. Doch auch in Köln gibt es Viertel, die ein ganz besonderes Flair haben und auf eine interessante Geschichte zurückgreifen. Nicht so vielen Leuten bekannt außerhalb Kölns ist sicherlich das Agnesviertel. Doch es bietet für Jung und Alt eine einzigartige Kultur und eine traditionsreiche Geschichte.

Als Köln noch recht überschaubar war, erfolgte am 20. November 1896 der Spatenstich für den Bau der Kirche St. Agnes. Diese ist nach dem berühmten Kölner Dom die zweitgrößte Kirche in Köln und wurde auf Initiative des Grundstücksmaklers Peter Josef Roeckerath gebaut. Der ehemalige Religionslehrer hatte nämlich zwölf Kinder und konnte mit seinem neuen Beruf als Grundstücksmakler einfach besser die Familie ernähren. Als seine Frau überraschend verstarb, hat er ihr zu Ehren den Bau der Kirche in die Wege geleitet. Seine Frau war die Tochter eines wohlhabenden Kappesbauern gewesen. und er verwendete den Großteil des Geldes aus dieser Ehe für den Bau der Kirche. Diese wurde dann in einem aufwendigen neugotischen Stil gebaut und drumherum entstand dann ein Viertel, welches heute vor allem durch seine kulturelle Vielfalt auffällt. Am Anfang wohnten hier vor allem die wohlhabenden Kölner, denen auch einiges geboten werden konnte.

Ein Arbeiterviertel ist das Agnesviertel also eher nicht. Hier gibt es französische Küche, echten Parmaschinken, und man vergnügt sich beim Boulespielen. Das Café Elefant in der Weißenburgstraße ist ein beliebter Treffpunkt für Kaffee und Kuchen – angeblich der leckerste der Stadt. Die teuren Altbauwohnungen sind nicht für jeden finanzierbar, dennoch wehrt man sich, beim Agnesviertel von einem Edelviertel zu sprechen. Beim Besuch des Viertels, in dem in der Hauptsache schon Akademiker wohnen, lohnt sich auf jeden Fall ein Blick in das Weinmuseum oder das Kulturzentrum „Alte Feuerwache“.

Bilderrechte: © Jörg Engel – Fotolia.com

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16
Januar

Römisch-Germanisches Museum zeigt Antikensammlung

Zeus © kamigami - Fotolia.com

Zeus © kamigami - Fotolia.com

In Köln feiert seit letztem Freitag die Antike Einzug. Das Römisch-Germanische Museum bietet den Besuchern den antiken Olymp in Form von Mamorgestalten. Die Berliner Antikensammlung verlieh 171 kostbare Relikte der alten Griechen und Römer.

Den Ausgangspunkt der Ausstellung markieren die großen Vatergottheiten: die Brüder Zeus, Poseidon und Hades. Alle bestechen durch Männlichkeit und Vollbärte. Die weiblichen Figuren hingegen präsentieren Anmut. Aphrodite, die Göttin der Liebe, ist nackt dargestellt mit offenem Haar. Ihrer Abkunft aus dem Wasser zeugt ein Delfin neben ihr.

Auch Apoll wirkt anmutig und fast schon weiblich. Er streckt sich überlebensgroß empor mit einer Kithara im Arm. Antik ist diese Figur nicht außer dem Torso. Alle anderen Elemente wurde im 18. Jahrhundert dazugefügt.

Zu den bemerkenswertesten Ausstellungsstücken zählt ein kleines, gar unscheinbares Relief. Auf ihm ist unter anderem Athene als Standbild dargestellt, die Göttin der Weisheit. Gleich neben ihr die Priesterin, die von der Siegesgöttin Nike bekränzt wird. Gemeint ist hier, die rießige zwöft Meter hohe Athene-Statur aus Gold und Elfenbein, die Phidias für den Parthenon-Tempel der Akropolis schuf.

Der zweite Austellungsraum stellt vor allem Dionysos aus. Eine Geste der Berliner für den Kölner Gastgeber. Dionysos, der Gott des Weines, der Freude und Fruchtbarkeit ist in dem Kölner Museum allgegenwärtig. Nach ihm wurde das berühmte Mosaik benannt. Weingefäße und Festszenen eröffnen dem Besucher einen Einblick in die heitere und weinlastige Zeit in der Dionysos das Zepter trägt.

Das Ende der Ausstellung bildet ein Gipsabdruck der Zeus-Szenarie. Dieses findet man beim Berliner Pergamom-Altar. Dargestellt ist der Göttervater im Kampf gegen die Giganten.


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16
Dezember

Süden von Köln wird neu konzipiert

Grüngürtel Köln © Raffael Weber - Fotolia.com

Grüngürtel Köln © Raffael Weber - Fotolia.com

Es liegt ein neues Entwicklungskonzept für die südliche Innenstadt Kölns vor. In der City soll ein Areal mit der Größe von etwa hundert Fußballfeldern mit neuen Nutzungen belegt werden. Nach diesem Konzept soll zusätzlich die Verlängerung des Inneren Grünzugs vorangetrieben werden. Impulsgeber für die neuen Pläne ist die Bundesgartenschau (Buga) 2025, um deren Ausrichtung sich Köln bewerben will und die Wegbereiter für die Verlängerung des Grüngürtels werden soll.

Im Sommer 2012 soll der Stadtrat Kölns das neue Entwicklungskonzept Südliche Innenstadt-Erweiterung beschließen. Dabei werden die Weichen für das größte innerstädtische Strukturprojekt der kommenden Jahrzehnte gestellt.

Das Areal zwischen der Luxemburger Straße und dem Gustav-Heinemann-Ufer  soll neu geordnet und mit neuen Nutzungen belegt werden. Zentrales Ziel ist die lang ersehnte Verlängerung des Inneren Grüngürtels bis zum Rhein. Rechts und links der Naturschneise sollen neue Quartiere zum Wohnen und Arbeiten entstehen.

Die Stadt plant, ein Sanierungsgebiet auszuweisen – auf diese Weise sollen Bodenspekulationen verhindert und zusätzliche Fördermittel gesichert werden. Das Sanierungsgebiet soll durch die Eisenbahnlinie im Norden, den Rhein im Osten, Schönhauser- und Marktstraße sowie Bischofsweg im Süden und die Luxemburger Straße im Westen begrenzt werden. Dabei handelt es sich um eine Fläche von 100 Hektar, die für Innenstadtverhältnisse mit kaum 1700 Einwohnern „dünn besiedelt“ ist.

Entlang der Eisenbahnlinie soll mehr Raum für Büros und Dienstleistungen geschaffen werden, südlich davon soll ein Quartier mit Wohn- und Bürogebäuden errichtet werden. Die Flächen auf der gegenüberliegenden Seite des Grüngürtels sollen laut Plänen überwiegend für Wohnhäuser genutzt werden. Um die Infrastruktur vor Ort zu verbessern, sollen auch eine weiterführende Schule an der Ecke Schönhauer Straße / Alteburger Straße und eine Grundschule auf der Nordseite der Marktstraße gebaut werden. Durch die Umwidmung sollen insgesamt 1200 Wohnungen, 160 000 Quadratmeter Bürofläche für 4000 Arbeitsplätze sowie 26 Hektar neue Grünflächen entstehen.

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15
November

Köln zu Zeiten der Römischen Besatzung

© engel.ac - Fotolia.com

© engel.ac - Fotolia.com

Nachdem Julius Caesar im Jahre 55 v. Chr. die Gebiete bis zum Rhein als Statthalter Galliens erobert hatte, folgte eine Periode der Verhandlungen mit den ansässigen römischen Stämmen. Das Gründungsjahr für die erste städtische Siedlung auf späterem römischen Boden wird meist auf 38 v. Chr. datiert. Das Oppidum Ubiorum lag am Schnittpunkt zweier viel-benutzter Handelswege. Die Ubier hatten an dieser Stelle bereits erste Siedlungen angelegt, doch wirklich befestigt wurden diese erst durch römische Hand. Schnell entwickelte sich die Feste zu einem religiösem Zentrum und einem wichtigen Garnisonsstandort. 

Im Jahre 17 n. Chr. legte Agrippina die Jüngere, die Mutter Neros, den Grundstein für den späteren Namen Köln. Als Colonia Claudia Ara Agrippinensium (CCAA) erhielt die Befestigung erstmals den Status einer römischen Kolonie. Über 150 römische solcher Coloniae gab es im Verlaufe des Römischen Reiches, doch alleine Köln leitet bis heute seinen Namen von dieser Begrifflichkeit ab. 

Ab 81. n. Chr wurde der Bezirk rund um die CCAA den Status zur Provinz Germania inferior (Provinz Niedergermanien) ernannt, wobei die CCAA Provinzhauptstadt wurde. Neben der Stadtmauer war eine weitere römische Erungenschaft die für damalige Verhältnisse bahnbrechende Erneuerung der Wasserversorgung Kölns. Die Eifelwasserleitung stellte eines der längsten Aquädukte des römischen Reichs dar. 

Unter der römischen Besatzung erlebte Köln eine Zeit der wirtschaftlichen und geistigen Blüte. Im dritten und vierten Jahrhundert nach Christus hatte die Bevölkerung eine Zahl von circa 15 000 Menschen erreicht. Ganz im Sinne der Pax Romana gab es eine rege Religions- und Kulturvielfalt. Auch die germanischen Gottheiten fanden ihren Platz neben den römischen Göttern, was zur Stabilisierung des Bevölkerungsgemischs beitrug. 

Ab Beginn des vierten Jahrhunderts gab es nachweislich erste Christengemeinden.

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21
Oktober

Der Kölner Stadtflohmarkt

Der Kölner Stadtflohmarkt ist einer der beliebtesten Flohmärkte in der Umgebung. Kein Wunder, dass jedes Wochenende die Massen hinströmen, denn es gibt einige interessante Kuriositäten und kleine Schätze zu finden.

Mitmachen kann jeder, der 38 Euro zuzüglich einer Müllkaution, für einen Standplatz von vier Metern, bezahlt. Seinen Stand können die Standbetreiber dann von 6:00 bis 8:00 Uhr aufbauen. Wer am Ende keinen Müll hinterlässt, der bekommt seine Müllgebühr wieder zurück. Bedenken sollte man lediglich, dass der Verkauf von neuen Waren nicht gestattet ist.

Wer zum ersten Mal einen Stand auf dem Kölner Stadtflohmarkt erworben hat, oder zum ersten Mal überhaupt auf einem Flohmarkt verkauft, der sollte sich eine kleine Liste machen. Diese Liste sollte ein paar Punkte beinhalten, beispielsweise, dass man Wechselgeld mitnehmen sollte oder einen Tapeziertisch, als Verkaufsgrundlage mitbringen sollte. Ein Flohmarkttag kann lang werden, deshalb ist es ratsam einen Klappstuhl mitzunehmen, damit man sich auch ausruhen kann, wenn vor dem Stand gerade mal keine Kundschaft steht. Machen Sie sich auf jeden Fall Gedanken über die Preise ihrer Ware. Das Handeln geht ihnen leichter von der Hand, wenn Sie wissen, was Ihnen ihr Angebot wert ist. Außerdem fühlt man sich oft ausgelassener, wenn man beim Feilschen etwas Unterstützung hat. Fragen Sie ihre Freunde, ob Sie mit ihnen zusammen einen Stand betreiben möchten oder laden Sie sich Freunde ein.

Auf dem Kölner Flohmarkt gibt es fast alles. Wer Hunger hat, der wird neben einem Kaffeeexpress auch den Crêpes-König finden. Für die Asia-Freunde steht ein Asia-Wok-Stand, jeden Samstag, mit lecker zubereiteten Kreationen, bereit.

Wer sich nicht nur für Nippes und Antiquitäten jeglichen Couleurs interessiert, sondern auch gebrauchte BMW auf der Einkaufsliste stehen hat, dem sei ein Blick ins Internet empfohlen. In Kleinanzeigen oder Aktionshäusern lassen sich so manche Schnäppchen finden.

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12
Oktober

Der Kölner Automarkt in Porz

Gebrauchtwagenmärkte spriessen aus dem Boden, wie Maiglöckchen zum Frühlingsbeginn. Seit die Abwrackprämie 2009 den Verbrauchern für ihr altes Gefährt angeboten worden ist, wird verkauft, was das Zeug hält. Nun haben sich drei Jahre nach dem Gebrauchtwagenmarkt-Boom ein konstanten Markt etabliert. In vielen Großstädten, wie Hamburg, Essen oder Stuttgart gehört der Samstags-Gebrauchtwagenmarkt zum Wochenende einfach dazu.

In Köln gibt es so einen Gebrauchtwagenmarkt auch. Wie dieser Markt funktioniert? Nun, die Verkäufer fahren mit ihren Wägen vor und tilgen eine Ausstellgebühr. Diese beträgt für Normalanbieter, das heißt für nicht eingetragene Halter 33 Euro. Privatanbieter zahlen 25 Euro. Sollte das Fahrzeug während des Tages den Besitzer wechseln, fallen für den Anbieter keine weiteren Kosten an. Auch Provisionen gehören nicht zum Tagesgeschäft des Gebrauchtwagenmarktes. Sollte das angebotene Fahrzeug am Tag des stattfindenden Marktes nicht verkauft werden, kann der Verkäufer den Wagen für den folgenden Samstag ein weiteres Mal kostenlos ausstellen und den Interessierten anbieten. Wer ein Auto kaufen möchte, dies aber zuvor testen möchte, der kann auf dem Gelände eine Probefahrt unternehmen. Um das Auto vollkommen austesten zu können, wird das jedoch nicht reichen, denn auf dem Gelände gibt es eine Höchstgeschwindigkeitsbegrenzung von 10 km/h.

Jeden Samstag von Vor- bis Nachmittags findet der Kölner Automarkt in Porz statt. Ungefähr 800 Fahrzeuge werden jeden Samstag angeboten, die auf ca. 1.500 Interessenten treffen. Bei einem Kauf kann der Einkäufer die Zulassung vor Ort regeln, als auch die Versicherungsdienste in Anspruch nehmen.

Oftmals gibt es vor oder nach dem Besuch des Marktes Informationsgesuch, der telefonisch oder auch über die Homepage geklärt werden können.

Bei Fragen zum Automarkt persönlich oder zu den Leistungen des Marktes stehen den Interessenten von Montag bis Freitag, immer in der Zeit zwischen 8 und17 Uhr die Automarktbetreiber zur Verfügung. Es gibt auch eine kostenlose Hotline, an die sich die Fragenden jederzeit wenden können.

 

 

 


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12
Oktober

Das Amerika Haus

In Köln gibt es ein ganz besonderes Gebäude. Dabei handelt es sich um das Amerika Haus. Dies befindet sich dort seit 1955. Gebaut wurde dies damals zur Förderung des Kulturaustausches zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten. So galt es auch als “Fenster nach Amerika” und war Bestandteil des US-Information Service. Dieser vermittelte über 50 Jahre lang Einsichten in die Vielschichtigkeit und Vielfalt im Leben der Vereinigten Staaten. So überrascht es nicht, dass auch viele prominenten Persönlichkeiten den Weg ins Amerika Haus fanden und dort Vorträge zu halten, über Wirtschaft und Politik zu diskutieren ober aber um einfach ein Konzert abzuhalten.

Die Arbeit des Amerika Hauses begründete sich immer auf das besondere außenpolitische Verhältnis zwischen Deutschland und der USA und änderte sich somit in den Jahren. So fand gerade in der Anfangszeit eine Menge zum Thema Kalter Krieg statt, da dieser im Mittelpunkt stand. So spielte das Amerika Haus eine zentrale Rolle im kulturellen Lebens Köln, da es Informationen aus Amerika aus erster Hand gab. 

Nachdem der Kalte Krieg beendet war, rückten andere Dinge in den Vordergrund. Dabei handelte es sich vor allem um die transatlantischen Beziehungen und zentralen Herausforderungen moderner Gesellschaften. Außerdem rückten auch Fragen zu den Themen Migration und Integration, Reform des Wohlfahrtstaates, Umwelt und die Folgen der Globalisierung in den Vordergrund.

Von 1999 bis 2007 kam es dann, dass das Amerika Haus als Abteilung für die Öffentlichkeitsarbeit des US-Generalkonsulats arbeitete und somit eine wichtige Rolle in ganz Nordrhein-Westfalen inne hatte.

2007 wurde das Haus dann aufgrund geringer Brauchbarkeit geschlossen. Jedoch setzte sich der damalige Bürgermeister zur Erhaltung des Gebäudes ein, sodass sich nun dort das Amerika Haus e.v. Nordrhein-Westfalen befindet und als Verein weiter fungiert.

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6
Oktober

Kölner Mieten ganz weit vorn

Mit 23,5 Prozent geben Mieter in Köln fast ein Viertel ihres Einkommens für die Wohnungsmiete aus. Dies stellte sich beim letzten Wohnungsmarktreport NRW der Landesentwicklungsgesellschaft(LEG) heraus. Damit hat Köln landesweit den höchsten Wert.

Der Quadratmeter kostet somit im Durchschnitt 8,28 Euro, landesweit sind es 5,76 Euro. Zudem gab es einen Mietpreisanstieg von 2,1 Prozent im letzten Jahr, wobei vor allem günstiger Wohnraum verhältnismäßig viel teurer wurde.  In der Kölner Altstadt sind die Mieten demnach für Normalverbraucher mit bis zu 18,60 Euro pro Quadratmeter unerschwinglich. So hohe Preise werden in NRW nur noch im Stadtteil Oberkassel in Düsseldorf erzielt.

Insgesamt seien die Mieten in Nordrhein-Westfalen jedoch laut Aussagen des Sprechers der LEG-Geschäftsführung, Thomas Hegel stabil geblieben. Allerdings sei gerade in den Universitätsstädten Bonn,Münster und Aachen noch mit Steigerungen zu rechnen.

Im Ruhrgebiet sieht das jedoch anders aus. Wer günstig Wohnen möchte, der sollte nach Essen,Gelsenkirchen,Dortmund oder Duisburg ziehen. Dort könnten die Mieten im nächsten Jahr laut Prognosen sogar noch sinken.

Die Preisanstiege lägen vor allem an der zunehmenden Nachfrage für Singlewohnungen. Immerhin leben in Düsseldorf und Köln bereits rund 50 Prozent der Haushalte allein.

Vergleichen lohnt sich zudem immer, denn eine Untersuchung der Postleitzahlenbezirke zeigte, dass die Mieten z.B. im Düsseldorfer Stadtteil Stadtmitte relativ günstig wären und das Menschen,welche aus Bochum ins benachbarte Gelsenkirchen umziehen würden, bis zu zwölf Prozent sparen können.

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