26
April

Die schönsten Flohmärkte Kölns

Allerhand zum Trödeln auf Kölns Flohmärkten

Allerhand zum Trödeln auf Kölns Flohmärkten

Sie lieben den entspannten Bummel über einen Flohmarkt? Wir stellen Ihnen die besten Flohmärkte Kölns vor.

Flohmarkt am Südstadion

Das weitläufige Areal des Südstadions bietet viel Platz und somit zahlreiche Stände. Immer sonntags einmal im Monat lohnt es sich deshalb hier vorbeizuschauen und an den bunten Ständen zu stöbern. Dabei sind die Marktstände meist von privaten Anbietern geführt und so manche Familie trennt sich hier von ihrem gut erhaltenen Krimskrams. Die Preise sind äußerst moderat und vielleicht finden Sie hier genau das was Sie gesucht haben. Geöffnet ist der Markt immer von 11 bis 18 Uhr und über die Haltestellen Ulrepforte und Pohligstraße gut zu erreichen.

Alte Feuerwache

Von März bis Oktober kann man auf dem Außenareal der Alten Feuerwache über diesen kleinen und charmanten Flohmarkt bummeln. Verkauft wird hier ausschließlich von privat, was die Preise nicht in die Höhe treibt. Von Geschirr, über Spielzeug zu Büchern und Möbelstücken ist hier alles zu finden. Mit einem Lächeln und gutem Verhandlungsgeschick lässt sich so sicherlich das ein oder andere Schnäppchen schlagen. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt und bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen kann man an sonnigen Tagen den Sonntag genießen.Getrödelt wird hier am Ebertplatz immer von 8 bis 17 Uhr.

Altstadt Rheinpromenade

Einer der schönsten, aber auch teuersten Flohmärkte findet sich an der Rheinpromenade. Leider treiben die teuren Standmieten die Verkaufspreise in die Höhe und auch handeln lässt es sich hier nicht besonders gut. Wer sich aber für qualitativ hochwertige und gut erhaltene Antiquitäten interessiert, der sollte diesen Markt unbedingt besuchen. Kostenlos hinzu kommt hier auf jeden Fall der wunderschöne Ausblick über den Rhein. Im Frühjahr und Sommer kann man sich einmal im Monat von 11 bis 19 Uhr an beiden Tagen des Wochenendes auf die Suche nach Antiquitäten machen.

Bilderrechte: © Yvan Reitserof – Fotolia.com

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10
April

Apassionata: Jubiläumsshow in Köln

Pferde zum Bestaunen

Pferde zum Bestaunen

Vom 12. bis 14. April 2013 können Pferdeliebhaber sich über die Jubiläumsshow “10 Jahre APASSIONATA- Freunde für immer” freuen. Denn diese kommt für 3 Tage in die LANXESS Arena nach Köln. Feiern Sie das 10-jährige Jubiläum der Show mit und genießen dabei die magischen Begegnungen zwischen Mensch und Pferd.

“Freunde für immer”

Die neue Show “Freunde für immer” bringt Sie dafür an einen mystischen Ort. Dressuren, die zum Träumen anregen, Westernreiten und spektakuläre Tricks werden Sie dabei auf Ihrer Reise durch die schönsten Momente aus den Shows der letzten zehn Jahre begleiten. Dabei verspricht Kreativdirektor Holger Ehlers viel: “Wir möchten Ihnen Momente, die sie nirgendwo anders auf der Welt erleben können!“

Tauchen sie ein in eine unverwechselbare Welt der Phantasie und erleben Sie atemberaubende Musik, tolle Tanzeinlagen, beeindruckende Reitkunst und wundervolle Pferde. Die Kombination aus professionellen Showeinlagen und mystischen Momenten garantiert eine mitreißende Show der Extraklasse. Ein Erlebnis für die ganze Familie oder als romantischer Pärchenausflug.

Highlights der Show

Mit verschiedenen Arbeitsmitteln wie z.B. dem „Garrocha“, einer traditionellen Stange, die Hirten einst für das Treiben einer Herde gebrauchten, werden präzise und einzigartige Kunststücke vorgeführt. Im Umgang mit den Pferden geht es dabei temperamentvoll, aber gleichzeitig liebevoll zu. Atemberaubende Darbietungen werden Sie beispielsweise mit der feurigen Pferderasse Pura Raza Española.

Auch die Faszination der Freiheit liegt den Showeinlagen zugrunde. Das magische Band zwischen Mensch und Tier wird gerade bei den Freiheitsdressuren spürbar. Mit kleinen Gesten und der Stimme werden hier die Pferde wie von Zauberhand über die große Showbühne gelenkt. Aber auch der Humor kommt bei APASSIONATA nicht zu kurz. Denn wenn Publikumsliebling Esel „Basile“ mit seinem Trainer Laurent Jahan auf die Bühne tritt, verwandelt sich die Show-Arena in ein großes Theater und das Publikum wird mit tierischem Charme und Witz zum Lachen gebracht.

Verpassen Sie nicht die Jubiläumsshow von APPASSIONATA in Köln und sichern sich Ihr Ticket hier.

Bilderrechte: © anakondasp – Fotolia.com

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12
März

Die lit.Cologne

Die lit. Cologne

Die lit. Cologne

Auch in diesem Jahr öffnet Europas größtes Literaturfestival vom 6. bis 16. März wieder sein Pforten- die lit. Cologne.
Innerhalb von zwei Wochen warten hunderte hochkarätige Autoren aus Deutschland und der ganzen Welt darauf, ihre Werke vorzustellen. Das Festival bietet dabei neben den klassischen Lesungen in deutscher und teilweiser englischer Sprache auch eine Vielzahl weiterer Veranstaltungen aus den Bereichen Film, Musik und Bildender Kunst.

Programm so vielfätig wie nie zuvor

Das 13. Mal ist es inzwischen soweit und es gibt in diesem Jahr so viele Veranstaltungen wie nie zuvor. Allein das Kinder-und Jugendprogramm wurde mit Hilfe verschiedener Unterstützer wie der Imhoff Stiftung oder RheinEnergie um 30 % gesteigert.  Die kommt den Schülern aus NRW zugute, denn auch das Angebot an Lesungen für Schulklassen hat sich stark erhöht.

Aber nicht nur für Schulklassen ist ein Besuch der lit. Cologne lohnenswert. Von Lesungen über Podiumsdiskussionen zu Zusatzveranstaltungen wie einer Diskussionsreihe der Allianz Kulturstiftung & der Kölner Akademie der Künste namens “Reden über Europa” – für jeden ist hier etwas dabei.

Autoren & Künstler – die Begegnung

Mit bis zu 175 Veranstaltungen in 14 Tagen und dem eigenen Kinderprogramm (lit.kid.Cologne) ist dieses Literaturfestival das größte in Europa. Die Veranstaltungen finden in Spielorten und Theatern im gesamten Stadtgebiet statt. Besonders zeichnet sich die lit. Cologne dadurch aus, dass Autoren und Künstler aller Disziplinen sich hier begegnen und es zu einem Austausch zwischen politischen und journalistischen Themen kommt. Eigens getextete und konzipierte Programme zu literarischen Themen sind ebenfalls an der Tagesordnung.

Finanziert wird die lit. Cologne als privatwirtschaftliches Kulturereignis maßgeblich durch Sponsoren und in geringem Maß auch durch die Einnahmen aus den Ticketverkäufen. Noch bis zum Sonntag ist die lit. Cologne dieses Jahr geöffnet und Tickets für die Veranstaltungen lassen sich hier online erwerben.

Bilderrechte: © 3ddock – Fotolia.com

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11
März

Razzia im Schleuserring

Schleuser tranportierten mehr als 60 Menschen illegal nach Deutschland

Schleuser tranportierten mehr als 60 Menschen illegal nach Deutschland

Bei einer Razzia am frühen Sonntagmorgen (03.03.13) konnte die Bundespolizei mehrere Verdächtige eines deutsch-iranischen Schleuserringes festnehmen. Mehr als sechzig Iraner sollen sollen laut Aussagen über Deutschland nach Großbritannien oder Kanada gebracht worden sein.

16 Durchsuchungen und 5 Haftbefehle

Die Bundespolizei mit Sitz in Sankt Augustin teilte mit, einen deutsch-iranischen Schleuserring zerschlagen zu haben. Bei Durchsuchungen von 16 Gebäuden in Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen wurden am Sonntag vier Männer und eine Frau festgenommen. Die fünf Haftbefehle wurden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Düsseldorf vollstreckt. Hauptverdächtiger ist ein 34-jähriger Iraner, der im Moselort Traben-Trarbach in Gewahrsam genommen wurde. Auch für die drei anderen Täter im Alter von 30 bis 35 Jahren klickten die Handschellen in Duisburg und Köln.

Den mutmaßlichen Mitgliedern des Schleuserrings wird vorgeworfen, mehr als 65 Iraner in mindestens 30 Fällen über Deutschland nach Großbritannien und Kanada geschleust zu haben. Bis zu 30.000 Euro soll dieser “Transfer” pro Person gekostet haben, so die Angaben der Bundespolizei.

Die Beweissicherung

Mit einem Personalaufgebot von 190 Bundespolizisten wurden am Sonntag in Geschäftsräumen, Wohnungen und ein Hotel durchsucht. Dabei konnten Beweise und auch 80.000 Euro in bar sichergestellt werden. Im Einsatz waren hierbei Polizeikräfte aus Hünfeld, Deggendorf und Nordrhein-Westfalen. Geleitet wurde der Großeinsatz von der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Köln, welche die noch andauernden Ermittlungen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Düsseldorf führt. Bereits seit August 2012 ermittelt die Bundespolizeiinspektion in Köln gegen die Tätergruppe. Damals hatte eine fehlgeschlagene Schleusung die Aufmerksamkeit der Beamten geweckt. Bei der damaligen Befragung konnte jedoch noch nicht die Tragweite des Falles erahnt werden.

Konsequenzen für die Täter

Die Täter müssen sich nun wegen banden-und gewerbsmäßigem Einschleusen von iranischen Staatsangehörigen verantworten. Dabei drohen ihnen mehrjährige Haftstrafen.

 

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21
Februar

Karneval und Kölsch – Das macht Köln aus

Blick über den Rhein auf den Dom

Blick über den Rhein auf den Dom

Et kütt wie et kütt, pflegen die Kölner zu sagen, und ‘Et hätt noch immer allet jut jejange’. Die Sprichwörter in der rheinischen Mundart zeigen es ganz deutlich, der Kölner an sich hat die Ruhe weg. Das ganz besondere Lebensgefühl der Bewohner der Rheinmetropole äußert sich im kölschen Dialekt, der im Theater genauso wie in der Musik und im Alltag zu finden ist. Fröhlich, pragmatisch und kritisch Obrigkeiten gegenüber, das sind klassische Eigenschaften, die dem Kölner zugesprochen werden; wer schon einmal in der Stadt war, der wird das bestätigen können. In den Texten von BAP, Brings und den Höhnern, den drei bekanntesten Kölschbands, hört man das genauso wie im Theater des berühmten Sohnes der Stadt, Willy Millowitsch.

‘Mer losse d’r Dom in Kölle’

Denkt man an Köln, hat man gleich den Dom vor Augen. Die Kölner vergehen vor Rührung, wenn sie nach einem Urlaub mit dem Zug in die Stadt einrollen und die Spitze des Wahrzeichens entdecken. Emotional ist die Beziehung zu diesem imposanten und gar nicht so freundlich aussehenden Gebäude und die Kölner sind so stolz auf das Bauwerk, als wären sie selbst an dessen Errichtung beteiligt gewesen.

‘Drings de ejne met?’

Neben dem Dom ist es das lokale Bier, was internationale Bekanntheit erlangt hat. Nach dem Reinheitsgebot hergestellt, ist das helle obergärige Vollbier, traditionell in Kölsch-Stangen serviert, das liebste Getränk der ansässigen Bevölkerung. Serviert wird es besonders in der Kölner Altstadt rund um den Neumarkt und den Alter Markt in traditionellem Brauhäusern, in denen neben dem Bier auch der Wirt, der sogenannte ‘Köbes’, Attraktion ist. Der sorgt mit einem immer gut gefüllten Kölsch-Kranz so lange ungefragt für Nachschub, bis man einen Bierdeckel als Stop-Zeichen auf das leere Glas legt.

Bützchen am Fastelovend

Ebenso bekannt wie das Bier ist die 5. Jahreszeit, die traditionell am 11.11 um 11:11 Uhr beginnt. Die Kölner lieben ihren Karneval und es ist schwer, sich dem zu entziehen. Besonders der Rosenmontagszug und die Weiberfastnacht wird ausgiebigst und feucht-fröhlich gefeiert – und durch die Straßen der Stadt schallt der Ruf ‘Kölle Alaaf’ aus Tausenden von Kehlen.

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12
Februar

Karneval treibt die Übernachtungspreise hoch

Zu Karneval herrscht an Rhein und Ruhr Ausnahmezustand

Zu Karneval herrscht an Rhein und Ruhr Ausnahmezustand

Für Karnevalsbesucher der Stadt Köln kann es richtig teuer werden. Wer keine Bekannten in der Domstadt weiß, muss während der närrischen Zeit für eine Übernachtungsmöglichkeit tief in die Tasche greifen. Wegen der hohen Nachfrage in den Faschingstagen steigen auch die Zimmerpreise in der Karnevalshochburg nach Angaben des Hotelportals HRS deutlich an, während in Mainz und Erfurt keine besonderen Steigerungen zu verzeichnen sind. 

Köln: Hotelpreise steigen an

Im Jahresmittel kostet ein Zimmer in Köln rund 95 Euro pro Nacht, während der Karnevalswoche muss der Gast durchschnittlich fast 130 Euro auf den Tisch legen. Die Spitzenwerte erreichen die Preise an Weiberfastnacht. Hier werden durchschnittlich rund 152 Euro für eine Übernachtung fällig. Billiger kommt der Rosenmontag mit einem Mittelwert von 106 Euro pro Zimmer. 

Konstant bleiben die Preise in Erfurt (84 Euro) und Mainz (89 Euro). In München und Düsseldorf werden die Räume sogar günstiger angeboten. In beiden Städten sinken die Preise während der Karnevalszeit um knapp 12 Prozent. 

Beliebt: Rio, Venedig, New Orleans

Richtig teuer wird es in Venedig, einem der international beliebtesten Ziele für einen Ausflug zum Karneval. Hier wird knapp ein Fünftel auf den Normalpreis aufgeschlagen. Durchschnittlich verlangen die Hoteliers 151 Euro für eine Übernachtung, im vergangenen Jahr waren es sogar noch durchschnittlich 164 Euro. Weitere beliebte Karnevalsorte sind Rio de Janeiro und New Orleans.

Buntes Treiben vor der Fastenzeit

Natürlich ist an den Karnevalstagen auch mehr in den Städten geboten. Man kann sich die zahlreichen Umzüge und Kostüme ansehen, am bunten Treiben der Karnevalisten teilnehmen oder auch die eine oder andere Karnevalssitzung besuchen. Der Karneval wird gern als die fünfte Jahreszeit bezeichnet und erfreut sich vor allem in katholisch geprägten Regionen einer großen Beliebtheit. Früher wurde insbesondere der Anfang der Fastenzeit ausgiebig gefeiert. Obwohl der Karneval auf der ganzen Welt unterschiedlich begangen wird, spielen Verkleidungen, Musik und Umzüge fast immer eine wichtige Rolle.

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8
Januar

Köln 50667 – Köln wird zum Soapschauplatz

RTL II dreht die Reality-Soap "Köln 50667"

RTL II dreht die Reality-Soap "Köln 50667"

Am 7. Januar startet auf dem Sender RTL II die Daily-Soap „Köln 50667“, die an das Erfolgsformat „Berlin – Tag und Nacht“ angelehnt ist. Die Soap spielt im Herzen von Köln, direkt in der Altstadt der Domstadt. Die Ausstrahlung erfolgt montags bis freitags um 18 Uhr.

Köln 50667: Liebe, Freundschaft und Konflikte

Die Protagonisten sind 15 Menschen, die in Köln leben und ihre alltäglichen Probleme haben. Es geht um Liebe, Freundschaft und Konflikte. Meistens trifft man sich in der „Kunstbar“ von Biker Alex. Die Mitarbeiter der Kneipe wirken zwar auf den ersten Blick sehr unterschiedlich, sind aber schon zu einer Art Familie zusammengewachsen. Ihre alltäglichen Erlebnisse prägen die Sendung. So empfindet zum Beispiel der coole Womanizer Diego zum ersten Mal echte Gefühle für eine Frau und wird dadurch kurzfristig aus der Bahn geworfen, und Kellnerin Joleen verdreht allen Männern den Kopf.

Scripted-Reality-Format mit Laien-Darstellern

Es handelt sich wieder um ein Scripted-Reality-Format. Sogar eine Darstellerin aus „Berlin – Tag und Nacht“ zieht in die Domstadt, weil sie sich in den Biker Alex verliebt hat und mit ihm ein gemeinsames Leben beginnen will. Das Leben der Protagonisten spielt sich größtenteils in den Kneipen und Wohnungen der Kölner Altstadt ab. Die „Kunstbar“ existiert auch in echt und stellt für die Dreharbeiten bis 20 Uhr den Betrieb ein. Die beiden RTL II-Soaps werden auf ausgeklügelte Art und Weise miteinander verbunden. Die Darsteller sind bereits miteinander befreundet und kommunizieren untereinander über Skype, Handy und Facebook. Auch gegenseitige Besuche mit Gastauftritten werden von den Verantwortlichen eingeplant.
Die Facebook-Seite von „Köln 50667“ ging bereits vor Wochen an den Start und versorgt die angehenden Fans des Formats bereits mit einer Fülle von Informationen über die Schauplätze und die Darsteller der neuen Sendung. Alle Szenen werden an realen Schauplätzen gedreht, nichts geschieht in den Fernsehstudios. Dadurch erreicht das Format einen hohen Faktor an „Realität“.

Bilderrechte: © Jürgen Feldhaus – Fotolia.com

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4
Januar

Neujahrs-”Tatort” aus Köln – Deutschland diskutiert

Silvesterfolge des Kölner Tatorts

Silvesterfolge des Kölner Tatorts

Der Neujahrs-“Tatort“ aus Köln, mit dem abgehangenen Titel „Scheinwelten“, sorgt für Gesprächsstoff. Gerade um den Jahreswechsel hatte man sich eine Feuerwerk-Folge erhofft, doch das einzige Feuerwerk zündet Jeanette Hain in ihrer Rolle als attraktive Anwältin. Diese ist mit einem Staatsanwalt verheiratet, den sie mit ganzem Körpereinsatz hegt und pflegt. Natürlich nur, um auf zweifelhafte Weise an richtig viel Geld zu kommen. Kühl und berechnend spielt Hain mit ihrer Darbietung sämtliche Kollegen an die Wand, inklusive den alteingesessenen Ermittlern Freddy Schenk (Dietmar Bär) und Max Ballauf (Klaus J. Behrendt). In ihrer Rolle ist Hain den beiden eine ganze Weile überlegen, die Ermittler wirken etwas verloren, selbst ihr sonst so tadelloses psychologisches Gespür scheint in dieser Folge nicht zu greifen. Schade. Den Rest der Zeit hat man das Gefühl, Drehbuchautor Johannes Rotter wusste nicht so recht, wo er anfangen und aufhören sollte.

Flache Story mit mittelmäßiger Schauspielleistung

Die Story ist recht flach und handlungsarm, muss so größtenteils durch die Leistungen der Schauspieler ausgeglichen werden, was leider nicht gelingt. Der Versuch, den Plot von High-Society-Schmutzwäsche und illegalen Arbeitskräften handeln zu lassen, war vielleicht etwas zu viel des Guten. Beide Aspekte werden nur spärlich an der Oberfläche angekratzt, die gewollte Zweidimensionalität bleibt auf der Strecke. Man hätte sich besser für eines von beiden entschieden. Immerhin fließt wenig Blut, es wird mehr Wert auf die schlechten, komplizierten Seiten des Menschen gelegt, wie Neid, Missgunst und Häme, was wenigstens den Zuschauern, wenn schon nicht den Ermittlern, einen spannenden Einblick in die Abgründe des Seins bietet.

Das große Gelächter bleibt aus

Wer hofft, dass wenigstens der Humor nicht zu kurz kommt, wird ebenfalls enttäuscht. Abgesehen von ein paar spärlichen Versuchen, schwarzen Humor zu sähen, bleiben die Mundwinkel der Kölner und der Zuschauer unten. Insgesamt muss man sagen, dass man sich mehr erhofft hatte. Wer aber Silvester in zu vergnügter Stimmung verbracht hat und sich einfach vor dem Fernseher von einer schlichten Geschichte und einer hübschen, cleveren Dame berieseln lassen will, wird beim Kölner Tatort seine Freude haben.

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19
Dezember

Grillen am Rheinufer bald verboten?

Die Wiesen am Kölner Rheinufer laden zum Grillen ein

Die Wiesen am Kölner Rheinufer laden zum Grillen ein

Medienberichten zufolge überlegt die Kölner Stadtverwaltung seit geraumer Zeit, das Grillen am gesamten Rheinufer zu verbieten. Am vergangenen Donnerstagabend hat die Stadtverwaltung bei einer ihrer Sitzungen über eben jenes Grillverbot diskutiert. Manche Politiker sehen durch ein solches Verbot das Recht der Kölner auf Freizeit stark gefährdet und haben sich gegen das Vorhaben erklärt.

Suche nach Kompromissen

Das konfliktgeladene Thema wurde bei der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am Donnerstag besprochen. Das Grillverbot wurde zusammen mit einem weiteren Tagesordungspunkt diskutiert – „Fortschreibung des Landschaftsplanes der Stadt Köln“. Die Überschrift ließ jedoch nicht vermuten, dass es sich bei diesem Punkt aus der Tagesordnung ebenfalls um eine Diskussion über das Grillverbot handeln würde.
Der Vorschlag der Verwaltung lautete, dass das Grillen in öffentlichen Parks und Grünanlagen weiterhin erlaubt bleibt, allerdings das Grillen am gesamten Rheinufer untersagt wird – zumindest, wenn sich der Vorschlag der Stadtverwaltung durchsetzt.

Uneindeutige Rechtslage

Experten zufolge ist die Rechtslage in Bezug auf ein Grillverbot nicht eindeutig. So möchte die Stadtverwaltung das Grillen im gesamten Geltungsbereich des neuen Landschaftsplanes verbieten. In den Geltungsbereich des neuen Plans fallen rund 230 Quadratkilometer Grünfläche – das ist mehr als die Hälfte des gesamten Kölner Stadtgebiets. In manchen Bereichen wie Parks und Grünanlagen gelten gleichzeitig die Grünflächenordnung und der neue Landschaftsplan. Dort soll das neue Grillverbot unter bestimmten Voraussetzungen außer Kraft gesetzt werden können. Am Rheinufer soll es jedoch bestehen bleiben.

Diskussionen halten an

Der Ausschuss-Vorsitzende Karl Jürgen Klipper (CDU) kritisierte die Pläne der Stadtverwaltung, da ein solches Verbot aus seiner Sicht nicht praktikabel sei. Während der Sitzung betonte er, dass die große Anzahl der Menschen, die im Sommer Erholung am Rheinufer suchen, gegen das Verbot spreche.

Grünen-Fraktionschefin Barbara Moritz äußerte die Meinung, dass die Kölner Stadtverwaltung froh darüber sein sollte, dass Menschen auch innerhalb der Stadt Erholung suchen. Aus ihrer Sicht soll die Stadtverwaltung entsprechende Angebote schaffen und keine Verbote in Bezug auf Freizeitgestaltungsmöglichkeiten einführen.

Bilderrechte: © Tom Bayer – Fotolia.com

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17
Dezember

Lebensmittel mit anderen teilen – Foodsharing

Viel zu oft kaufen wir zu viele Lebensmittel, von denen wir am Ende einige einfach wegschmeißen. Das Foodsharing soll damit Schluss machen

Viel zu oft kaufen wir zu viele Lebensmittel, von denen wir am Ende einige einfach wegschmeißen. Das Foodsharing soll damit Schluss machen

Containern ist seit einigen Jahren ein recht großes Thema und, bei aller rechtlichen Fragwürdigkeit, gar nicht mal so unverständlich. Schließlich werden jährlich ganze Tonnen einwandfreier Lebensmittel entsorgt, die man ohne Bedenken noch essen könnte. Die Kölner Initiative Foodsharing beschäftigt sich seit einiger Zeit mit dem Konsumverhalten, das hierzulande an den Tag gelegt wird, und möchte mit seiner Internetseite www.foodsharing.de nun ein Umdenken anregen.

Überschuss an Lebensmitteln mit anderen teilen

Sebastian Engbrocks, der vor einigen Tagen die Homepage präsentiert hat, betont, dass es natürlich nicht um die Rettung eines Brotes oder eines Salatkopfes gehe, sondern um eine Veränderung im größeren Stil. Seine Idee des Foodsharing soll es deswegen möglich machen, seinen Überschuss an Lebensmitteln mit anderen zu teilen oder zu tauschen. Es ist dabei egal, ob es sich um Privatpersonen oder Produzenten und Händler handelt. Außerdem ist das Angebot für jeden kostenfrei.
Entstanden ist die Kölner Initiative aus verschiedenen Privatinitiativen, unter anderem durch den Regisseur Valentin Thurn und den Autoren Stefan Kreutzberger. Beide haben in ihren künstlerischen Arbeiten schon zu Genüge auf das bestehende Problem der Essensverschwendung in Deutschland aufmerksam gemacht.

Erschreckende Zahlen

Die Zahlen sind in der Tat erschreckend: Rund 80 Kilogramm Nahrungsmittel werden von jedem Bundesbürger innerhalb eines Jahres weggeschmissen. Zwei Drittel dieser Lebensmittel sind aber noch völlig in Ordnung. So, wie es sich allmählich durchsetze, sein Auto oder seine Unterkunft zu teilen – dank den entsprechenden Portalen wie Couchsurfing funktioniert das auch gut –, so sollte es auch zur Normalität werden, überschüssiges Essen anderen anzubieten, anstatt es zu entsorgen.

Kostenlose Plattform

Die Plattform soll kostenlos anlaufen und auch bleiben, denn verdienen wolle man daran nicht, wie Thurn erklärt. Betreut wird die Homepage von zwei Lebensmittelkontrolleuren, die den Nutzern stets alle offenen Fragen zur Lebensmittelhygiene beantworten sollen. Schnell verderbliche Nahrungsmittel wie Eierspeisen oder rohes Fleisch sollen von vornherein ausgeschlossen werden. Essensreste, die nach einer Party übrig bleiben, wären aber beispielsweise perfekt für das Prinzip von Foodsharing geeignet. Auf einer entsprechenden Karte können die Nutzer der Seite jederzeit sehen, an welchen Orten welche Menge an Überschüssen vorhanden ist und bis wann diese abzuholen sind.

Bilderrechte: © Gina Sanders – Fotolia.com

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