14
Mai

DRIVE IN – Das Autokino in Porz

© Aleksandr Bedrin - Fotolia.com

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Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein riesengroßer Auto-Gebrauchtwagenmarkt. Auf den zweiten Blick erkennt man natürlich schnell, dass es sich um ein Autokino handelt. So spielt es auch keine Rolle ob man mit einem Renault Twingo Gebrauchtwagen oder einem neuen  Benz vorfährt. Das innovative Konzept geht auf: Das Retro-Autokino läuft auch in Zeiten von riesigen IMAX-Kinos und digitaler Vernetzung.

Bis zu 1100 Autos können bequem im Autokino Köln-Porz, unweit des Flughafens Köln-Bonn, parken. Die Kinoleinwand ist stolze 36 Meter breit und 15 Meter hoch, auch von hinteren Plätzen hat man also eine hervorragende Sicht. So großes Kino sucht man sonst vergeblich! Per Radio kommt der Ton in Dolby-Stereo in jedem Auto an und kann so ganz bequem individuell geregelt werden. Wenn das Autoradio defekt ist oder man keins besitzt, kann man auch einfach ein kleines Radio mitnehmen oder sich zur Not auch vor Ort ein Gerät ausleihen.

Eine Snackbar sorgt für Ort für das nötige Knabberzeug: Hamburger, Cheeseburger, Hot Dog, Bratwurst und Pommes Frites gibt es genauso wie die essentiellen Süßwaren wie Eis, frisches Popcorn oder kalte Getränke.

Ein Kino unter freiem Himmel hat natürlich auch mit einigen Sorgen zu kämpfen: Doch das Autokino Köln-Porz hat für schlechte Witterung wie eisige Temperaturen bereits Lösungen parat. Sollte der Kinogenuss wegen starken Schneefall oder Nebel wirklich leiden, gibt es kostenlos eine Eintrittskarte für einen weiteren Besuch. Gegen einen Pfand kann sich jeder Besucher einen modernen Heizlüfter ausleihen, der einfach an eine Servicesäule und nicht an der eigenen Batterie angeschlossen wird. So bleibt einem kuschelig warm und auch das eigene Auto springt nach der Vorstellung garantiert wieder an – und selbst wenn ihr Gefährt mal schlapp macht, gibt es ja viel hilfsbereites Fachpersonal vor Ort.

Na, Lust auf einen Abstecher nach Köln-Porz bekommen, wo die Autokino-Tradition noch immer gepflegt wird?

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1
Mai

Oldtimeraustellung im Kunstmuseum

© Dimitri Surkov - Fotolia.com

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Das Kölner Museum für angewandte Kunst präsentierte am 29. April eine Ausstellung der besonderen Art zum Mitmachen: Der „Drive it – Day“ war Treffpunkt für Autofreunde und Oldtimer-Liebhaber und zeigte, dass Schönes nicht nur in Museen steht, sondern einem auch überall im Alltag begegnet – jedenfalls, wenn man mit offenen Augen und Ohren durchs Leben geht.

Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich weit über 10.000 Besucher am Museum an der Minoritenkirche. Dort gab es Autos satt zu bewundern – vom berühmten BMW Mille Miglia über den legendären Lancia Fulvia Zagato bis hin zum Mercedes Cabrio 300. Ein großer Erfolg für das Museum. Jeder war herzlich eingeladen, mit seinem außergewöhnlichen Gefährt vorbei zu kommen. Besonders berühmte oder ausgefallene Exemplare durften dann sogar vor dem Museum auf einer Rampe vorfahren, die vom Sportjournalist Detlef Krehl moderiert wurde. Egal, ob Kleinwagen wie ein alter VW-Carbio oder Luxus-Oldtimer – jeder durfte bei dem demokratischen Fest mitmachen. Das fanden viele Besucher auch so toll am „Drive it – Day“.

Neben den Privatautos gab es auch viele alte Modelle von Opel, Fiat und Abarth zu sehen. Theoretischer Hintergrund der Ausstellung ist die Erkenntnis, wie wichtig Design für unsere Gesellschaft ist und dabei weniger mit Akademien und feinen Künstlerkreisen zu tun hat als mit alltäglichen Erfahrungen. Weil aber zeitgenössische Entwürfe immer eintöniger und ähnlicher werden, wurden Oldtimer in den Fokus der Ausstellung gerückt. So sollte gezeigt werden, wie viel Ästhetik in den vergangenen Jahrzehnten des Automobils meist nicht gerade unter künstlerischen Gesichtspunkten bewertet geschaffen wurde.

Inspirieren lassen hat man sich bei der Ausstellung in Köln allerdings auch – und zwar von England. Denn auf der Insel wird schon seit 1900 der „Drive it – Day“ abgehalten, quasi als Auftakt für den Sommerverkehr. Nächstes Jahr soll es in Köln die nächste Ausgabe geben.

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25
April

Gute Geschäfte auf der Art Cologne 2012

© designer_things - Fotolia.com

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In Köln fand in diesem Jahr wieder einmal die Art Cologne statt. Dabei handelt es sich um eine Kunstmesse, welche auf eine sehr lange Tradition zurückblicken kann. So wurde sie bereits 1967 als “Kunstmarkt Köln” eingeführt. Damals war es eine echte Innovation, da bisher noch keiner auf die Idee kam eine Messe und einen gleichzeitigen Verkauf im Bereich der Kunst zu organisieren. Dabei witterte Köln damals seine Chance sich als Kunststadt in Deutschland zu etablieren, da die bisherige Kunststadt Berlin vom Krieg und der anschließenden Teilung geprägt und geschädigt war.

In diesem Jahr fand sie somit zum 45. Mal statt und konnte mit der Darstellung sehr zufrieden sein. So konnte sie über 60 000 Besucher verzeichnen und auf über 200 Galerien aus Deutschland und der ganzen Welt zurückgreifen und diese präsentieren. Insgesamt fand sie über 5 Tage statt und konnte auch ein paar beachtliche Verkaufserfolge vorweisen. Das teuerste Stück in diesem Jahr war wohl definitiv “Der Soldat” von dem Maler Georg Baselitz, welches für über 3 Millionen Dollar den Besitzer wechselte. Jedoch konnte auch ein weiteres Exemplar die Millionengrenze sprengen, da auch “Picasso” von Andy Warhol für 1,1 Millionen Euro einen neuen Besitzer fand.

Nun laufen die Vorbereitungen sicherlich auch schon für das nächste Jahr, denn immerhin ist die Konkurrenz für die Art Cologne mittlerweile sehr groß. So gilt diese zwar als älteste Kunstmesse auf der ganzen Welt, fand jedoch so viel Begeisterung, dass ihre Darstellung in der ganzen Welt kopiert wurde. Und in der Tat sind nun die “eigenen Töchter” die größten Konkurrenten, gegen die sich die Art Cologne jedes Jahr aufs Neue beweisen muss.

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24
April

Archäologische Schätze in Köln

© Blacky - Fotolia.com

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In Köln fand in den letzten zehn Jahren einer der größten Ausgrabungsaktionen des vergangenen Jahrhunderts statt. So ist dies vor allem mit Ausgrabungen in Athen oder Neapel zu vergleichen. Jedoch hat die Ausgrabung nun ihr Ende gefunden und mit dem Ergebnis kann man definitiv zufrieden sein. Immerhin wurden über 2,5 Millionen Fundstücke gefunden, wovon einige echte Sensationen darstellen und die Geschichte neu schreiben lassen.

Unter anderem konnte man an verschiedenen Holzstücken erkennen, dass der Rhein, welcher damals noch einen zusätzlichen Durchlauf durch Köln hatte, bereits im 2. Jahrhundert ausgetrocknet war, wobei man bisher immer eher das 8. Jahrhundert vermutet hatte. Und die jüngste Geschichte betreffend gab es auch einige erstaunliche Funde. Bestes Beispiel dafür ist ein Keller mit ordentlich gestapelten Briketts. Dieser Keller wurde im 2. Weltkrieg größtenteils zerstört und in der Nachkriegszeit einfach mit einer Betonplatte abgedeckt, auf welcher man dann weiter baute. 

Zu den größten Funden gehören jedoch andere Sachen. Besonders groß war dabei wohl die komplett gefundene Bergkristallwerkstatt aus dem 12. Jahrhundert. Diese beinhaltete über 25.000 Artefakte und vor allem einen riesigen Schädel eines Wollnashorns, welches über 40.000 Jahre vor Christus lebte. Man geht davon aus, dass dieser Kopf als Werkbank genutzt wurde, da er einige Einschläge aufweist. Auch eine gefundene und komplett erhaltende Kalksandsteinurne aus dem ersten Jahrhundert nach Christus gehört zu den größten Erfolgen. 

Man konnte so viele Dinge finden, wobei den Gräbern der Bau der U-Bahn sehr entgegen kam und dafür sorgte, dass man sehr tief graben und forschen konnte. So sind es beim Bau eines Hauses weitaus weniger Meter Tiefe, während es beim U-Bahn Bau bis zu 14 Meter sind, die man nach unten graben kann.

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9
April

Die Digitalisierung des Friedhofs

© RRF - Fotolia.com

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Der Kölner Steinmetz Andres Rosenkranz aus Köln verbindet den Friedhof mit dem Internet, indem er einen speziellen Code auf Grabsteine meißelt. Er ist der erste, der die beiden Elemente miteinander verbindet. Schon 1999 hat Rosenkranz von eingravierten Internetadressen auf Grabsteinen gelesen und einen Gefallen an der Idee gefunden. Die Japaner haben auch schon angefangen, diese Idee umzusetzen. In Deutschland ist Rosenkranz jedoch der erste seiner Art.

Der eingemeißelte Code kann dann mit dem Smartphone gescannt werden. Sein erster und bislang einziger Grabstein mit dem eingravierten Pixelquadrat steht in Köln. Eingraviert ist der sogenannte QR-Code, also Quick Response. Dies ist die Weiterentwicklung des Strichcodes. Mit einem Smartphone kann nun der Strichcode abfotografiert werden, sodass er auf eine Seite im Internet führt.

Der QR-Code wird mit Hilfe eines Sandstrahlers in den Naturstein eingraviert. Ein halbes Jahr wurde an der Technik gefeilt, bis dies nun der deutschen Friedhofssatzung entspricht. Auf seinen ersten Grabstein hat Rosenkranz „Das Ende des Lebens ist der Begin der Unendlichkeit“ geschrieben, womit er seinen Gedanken unterstreicht, dass der Code das Tor zur virtuellen Unsterblichkeit ist. Solange das Internet in Betrieb ist, werden die Verstorbenen auf den Seiten des Internets zu finden sein. Das Linkziel ist dabei jedem freigestellt. Dies können ein digitales Kondolenzbuch, eine Gedenkseite mit Bildern des Verstorbenen, Gedichte oder Videos sein.

Noch ist die Reaktion der Menschen unterschiedlich. Rosenkranz sieht das alles jedoch sehr locker, denn bekanntlicherweise lässt sich über Geschmack streiten. Einem Vorwurf, dass er Konservative oder Traditionelle auf Friedhöfen gefährden könnte wiedersetzt er sich. Die QR-Codes würden schließlich in das Kreuz integriert und seien nicht zu auffällig. Das Friedhofsamt hat nun auch schon Befürchtungen angestellt, dass jemand auf ACDC’s „Highway to Hell“ verlinken könnte. Da kann Rosenkranz nur schmunzeln, denn wie gesagt: das Linkziel bliebe jedem selbst überlassen.

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21
März

Carsharing nun auch mit Elektroautos

© XtravaganT - Fotolia.com

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Carsharing ist der neueste Trend auf dem automobilen Vermietmarkt. Statt sich ein Fahrzeug für einen kompletten Tag zu mieten und den üblicherweise komplett zu zahlen, geht die Entwicklung hin zur individuellen „Kurzzeitmiete“. So leihe ich mir den PKW nur für eine bestimmte Strecke, z.B. vom Flughafen bis zur Innenstadt aus, und zahle auch nur für diese Fahrt. Das Auto wird abgestellt und ein anderer „Carsharer“ kann sich dem annehmen.

Einer der Carsharing-Anbieter ist die Firma Cambio, die deutschlandweit, vor allem in Nordrhein-Westfalen aber auch in Hamburg und Berlin ihre Fahrzeuge anbietet. Die Carsharing-Agentur zählt bereits zahlreiche Automodelle zu ihrem Fuhrpark, vom kleinen Stadtflitzer Ford Fiesta, bis hin zum Familienauto Volvo S60 ist für jeden Fahrer das passende Auto dabei. Seit März 2011 ist Cambio auch auf den Zug der ökologischen Nachhaltigkeit aufgesprungen und hat in Hamburg Elektroautos von Mitsubishi im Angebot. Die E-Cars wurden in der Hansestadt gut angenommen und so wurde der elektronische Fuhrpark nun erweitert.

Seit dem 1. März 2012 können sich auch Kölner Kunden über grüne Flitzer freuen. Zwei Elektroautos hat Cambio nun auf den Straßen Kölns und weitere sollen folgen, da schon vor dem offiziellen Start jede Menge Voranmeldungen für die umweltfreundlichen PKW registriert wurden. Es scheint kaum noch Berührungsängste zu geben. Weder im Preis noch in der Handhabung unterscheiden sich die E-Mobile von den Fahrzeugen mit konventionellem Antrieb. Nur bei der zu fahrenden Strecke muss man genau aufpassen. Zwar würde das eingebaute Batterie-Paket für 100 Kilometer reichen, doch danach müsste das Elektroauto auch schon wieder an die Steckdose. So können die E-Cars nur für eine maximale Strecke von 60 Kilometern gebucht werden, damit auch noch Andere das Fahrzeug nutzen können. Der Strom für die elektronischen Mobile kommt übrigens aus 100 Prozent erneuerbaren Energien: Öko-Carsharing Plus!

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16
März

Razzia bei Kölns Hooligans

Wilde Horde © bogopicture - Fotolia.com

Wilde Horde © bogopicture - Fotolia.com

Fußball ist Leidenschaft. Für manche geht diese Leidenschaft sogar soweit, dass der Ballsport zur Religion wird. Anstatt am Wochenende in die Kirche zu gehen, freuen sich viele auf ihre heilige Stätte im Stadion. Doch was für viele Leidenschaft bedeutet, ist für ein Teil der vielen Fußballbegeisterten Pyrotechnik, Schlägereien und purer Hass – vor allem gegen einen echten Rivalen. Rivalen gibt es viele im Fußball. Im Osten, sowie im Westen. Besonders unter Clubs wie Hansa Rostock und Dynamo Dresden oder aber Clubs wie Schalke und Dortmund, Köln und Gladbach. Besonders bei der letzten Paarung erschütterte ein Ereignis den Deutschen Fußball. Am 4. März wurde ein Fanbus der Gladbacher Fans von FC-Fans auf freier Strecke angegriffen.

Besonders zwischen den Gladbach- und Köln-Fans kam es in der letzten Zeit immer wieder zu Gewalt-Übergriffen. Dass sich diese Gewaltbereitschaft nun auch abseits des Stadions niederschlägt, ist für die Polizei ein weiterer Grund stärker gegen solche Hooligans, wie sie auch genannt werden, durchzugreifen. Bei der Ultra-Vereinigung der Kölner Fans “Wilde Horde” wurden nun Razzias durchgeführt, um diese Schlägertruppen ausfindig zu machen. Dabei fanden die Politzisten nicht nur technische Geräte zum Abfeuern von Feuerwerkskörpern, sondern auch Schlaggegenstände, Rauschgift sowie Sachen, die zur Vermummung gedacht waren. Der Gladbacher Fan-Bus war auf der Rückreise vom Auswärtsspiel beim 1.FC Nürnberg. Köln-Fans hatten ihn auf freier Fahrt versucht abzudrängen. Beim 1.FC Köln reagierte man sofort und entzog den Status als offizieller Fan-Klub. Des Weiteren forderte der Verein, dass man seitens der Behörden ein Verbot der Gruppierung prüfen solle.

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24
Februar

Kölns freilebende Papageien

Halsbandsittich © Renate Brecher - Fotolia.com

Halsbandsittich © Renate Brecher - Fotolia.com

Kölner nennen ihre Stadt gerne das Tor Italiens, denn das Klima ist auch im Winter recht mild und die Stadt ist grün. Das wissen nicht nur die Menschen zu schätzen, auch die Tiere haben die Stadt als angenehmen Lebensraum für sich entdeckt. So kommt es, dass die Rheinmetropole als einzige deutsche Stadt eine freilebende Papageinpopulation ihr eigen nennen kann.

Seit inzwischen mehreren Jahrzehnten leben grüne Halsbandsittiche im Grüngürtel, im Stadtgarten und dem Melatenfriedhof. Ornithologen sind begeistert über die Möglichkeit, das Leben der Vögel erforschen zu können. Der ungefähr 2000 Tier umfassende Schwarm hat sich einst aus entflogenen Papageien entwickelt. Dieser Winter war aber ungewöhnlich kalt, was dazu geführt hat, dass sich die Anzahl der Tiere in etwa halbiert hat. Das Bundesamt für Naturschuz sieht dieser Entwicklung mit gemischten Gefühlen entgegen. Einerseits ist diese einziartige Aneignung von Lebensraum schützenswert, andererseits ,acht man sich Sorgen um die heimischen Vögel, die vielleicht von den Papageien vertrieben werden.

Der Halsbandsittich gilt als potentiell invasiv und kommt deswegen vermutlich auf die graue Liste. Denkbar ist zum Beispei, dass er die Auenwälder als Lebensraum entdeckt, das könnte bedeuten, dass er andere Höhlenbrüter bedrohen könne. Nachgedacht wird bereits über verschiedene Vertreibungmaßnahmen.

Die ornithologische Arbeitsgemeinschaft Kölns sieht das ganz anders. Die Chance, dass sich die Sittische auch außerhalb der Stadt ansiedeln, sei gering, dafür sei es außerhalb des Stadtgebiets schlichtweg zu kalt. Eine Verdrängung wird ausgeschlossen, weil Papgeien ausschließlich Bruthöhlen von Buntspechten für iihre Nachzucht nutzen. Buntspechte ziehen aber sowieso jedes jahr um, so stellen die Nachmieter in Papgeienform also keine Gefahr da. Durch die Vergrößerung der Höhlen dirch die Sittiche wird vielmehr sogar Platz für bereits bedrohte Arten wie zum Beispiel die Höhlentaube geboten.

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23
Februar

Modellspielzeugmarkt in der Seestadthalle

© Blacky - Fotolia.com

© Blacky - Fotolia.com

Die Seestadthalle in Halternwird sich am kommenden Sonntag in ein Paradies für Eisenbahn-Modellbauer verwandeln. Das jährliche Event lockt viele verschiedene Menschen aus unterschiedlichen Regionen auf den bunten Modellspielzeugmarkt. Manche Gäste nehmen dabei sogar die Anreise aus den Niederlanden in Kauf.

Doch die Stimmung in der Modellbau-Szene ist seit Jahren aufgewühlt: Händler und leidenschaftliche Sammler klagen über stetig sinkende Preise. Immer weniger Menschen interessieren sich für den Nachbau der echten Welt im kleinen Format. Während in früheren Generationen noch häufig das Hobby des Vaters an den Nachwuchs weitergegeben wurde, passiert das seit 20 Jahren so gut wie gar nicht mehr. Angesichts von Computer-Spielen, Smartphones und 3-D-Kino ist die jüngere Generation kaum noch für das detailversessene, handwerklich anspruchsvolle Hobby des Modellbauens zu begeistern. Die so entstandene geringe Nachfrage ist eben auch Schuld an den drastischen Preisfällen.

Ein weiterer Dorn im Auge vieler Händler und Hobbyisten sind die Online-Auktionshäuser. Wenn es das selbe Modell für zehn Euro weniger bei eBay gibt, schauen sich potentielle Käufer das entsprechende Modell meist nur auf der Messe an, kaufen es dann aber doch übers Internet. Dass ein Händler allerdings Standgebühren bezahlen muss, Kosten für die Anreise und Präsentation trägt und sein persönliches Herzblut quasi im Modell steckt, das übersehen viele Besucher oder blenden es einfach aus.

Die Zeiten eines großen Gewinns auf solchen Börsen ist also vorbei, glaubt man der allgemeinen Stimmung. Gewinne von 200 Euro pro Tag können aber noch durchaus erzielt werden. Was sich für einen professionellen Händler kaum noch lohnt, kann für eine Familie hingegen einen spontanen Wochend-Trip oder ähnliches bedeuten.

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26
Januar

Protest: ‘Kalk macht wieder dicht’

Blockade © Robert Neumann - Fotolia.com

Blockade © Robert Neumann - Fotolia.com

In Köln gibt es derzeit einige Reibereien zwischen links und rechts. So soll dort in der nächsten Woche einer Demonstration der rechten Organisation “Pro Köln” stattfinden. Diese führt durch den Ortsteil “Kalk”. Die Anwohner und andere Verbündete wollen sich natürlich dagegen zur Wehr setzen und diese braune Demonstration nicht einfach über sich ergehen lassen. So planen vor allem das Bündnis “Schäl Sick gegen Rassismus” und das “Bündnis gegen Pro Köln” Gegendemonstrationen und eventuelle Sitzblockaden. Diese ganze Gegenaktion findet unter dem Slogan “Kalk macht wieder dicht” statt und symbolisiert somit auch, dass sich die Kalk-Anwohner nicht das erste Mal dagegen zur Wehr setzen. So haben sie es durch Blockaden vor einiger Zeit bereits geschafft, die rechte Demo zu stoppen und abzubrechen.

Große Kritik muss sich vor allem der Kölner Polizeipräsident anhören, da er nach Meinung der Gegendemonstranten nicht genug gegen die rechte Demonstration getan hat. Ganz im Gegenteil sogar. Immerhin hat er dazu aufgerufen die Demo einfach zu ignorieren und den Rechten somit kein Publikum zu geben, da diese dann schon von ganz allein aufhören würden. Ein fataler Fehler wie von Seiten der Politik, als auch von den Anwohnern bestätigt wird. Man dürfe sich immerhin nicht seinen Alltag durch rechte Organisationen bestimmen lassen. So klagen die kleinen Geschäfte über herbe Einnahmeverluste zu Zeiten der Demonstration, da die Straße abgesperrt wird und man nur über Taschenkontrollen hinein kommt. Dies hält natürlich die zahlende Kundschaft ab.

So kann man den beiden Bündnissen und allen weiteren Gegner der rechten Organisation nur die Daumen drücken und sie darin bestärken, sich weiter zu formieren um weiteren rechten Aktionen nicht noch mehr Boden zu geben.

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